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Der neue GAV mit einem Verzeichniss der wichtigsten Änderungen siehe:
REGLEMENTE  / SBB GAV


An einer ausserordentlichen Vorstandssitzung in Herzogenbuchsee entschied der Vorstand mit den Sektionspräsidenten über die Zusage des VSLF zu den Verhandlungsergebnissen GAV SBB und SBB Cargo.

Der VSLF stimmt den GAV zu und wird am Freitag, dem 22. Dez. die Verträge unterzeichnen.

Die GAV als Ganzes sind akzeptabel.
Bei den Ortszulagen war der Verhandlungsspielraum wie schon im Jahre 2005 sehr bescheiden. Bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit konnten die massiven Forderungen der SBB weitgehend verhindert werden.

VSLF No. 101, 21. Dez. 2006 HG




SEV, transfair, VSLF und KVöV
Medienmitteilung vom 15. Dezember 2006

Neuer GAV SBB und SBB Cargo liegt zur Genehmigung bereit

Personalverbände einigen sich mit SBB

Die Personalverbände SEV, transfair, VSLF und KVöV haben sich heute Mittag mit SBB und SBB Cargo auf neue Gesamtarbeitsverträge geeinigt. Diese werden nun den Gremien der Verbände zur Genehmigung unterbreitet. Der Kündigungsschutz (contrat social) bleibt unverändert erhalten. Die Arbeitszeit wird auf 41 Stunden erhöht, als Ausgleich erhält das Personal 1,5 Prozent mehr Lohn und einen zusätzlichen Ferientag. Als eigenständige Lohnerhöhung gibt es zudem 2 Prozent fürs Jahr 2007, davon 1,2 Prozent als generelle Erhöhung.

Der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband, die christliche Dienstleis-tungsgewerkschaft transfair, der Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter sowie der Kaderverband des öffentlichen Verkehrs haben heute Mittag mit der SBB einen neuen Gesamtarbeitsvertrag abgeschlossen, der beiden Seiten grosse Zugeständnisse abverlangt hat. Nächste Woche werden in allen vier Verbänden die zuständigen Gremien das Resultat prüfen und darüber entscheiden.

Die Hauptpunkte sind folgende:

- Der Contrat social, der Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen ausschliesst, wird uneingeschränkt weitergeführt.

- Die Arbeitszeit wird auf 41 Stunden erhöht; als Gegenleistung gibt es 1,5 Prozent mehr Lohn sowie einen zusätzlichen Ferientag. Die Arbeitszeit wird demgegenüber weiter flexibilisiert.

- Das Zulagensystem wird mittelfristig massiv vereinfacht. Für die heutigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es Übergangslösungen oder Zahlungen, um Lohneinbussen ausschliessen zu können.

- Der Vertrag läuft ab 1. Januar 2007 für 4 Jahre.

Die Lohnvereinbarung fürs Jahr 2007 bringt eine Erhöhung von 2 Prozent der Lohnsumme; davon sind 1,2 Prozent generelle Lohnerhöhung, die restlichen 0,8 Prozent werden für systembedingte Lohnentwicklungen eingesetzt. Neben dem vollständigen Teuerungsausgleich ist damit also auch eine Reallohnerhöhung verbunden.

Weitere Auskünfte:
079 301 40 26 François Gatabin, Vizepräsident SEV
079 827 96 47 Bernhard Schmidt, Leiter öffentlicher Verkehr transfair
079 223 25 35 Ueli Linsi, Präsident KVöV
051 281 30 04 Daniel Ruf, VSLF


Am 13. Dez. 2006 traf sich die Verhandlungsgemeinschaft wiederum mit Vertretern der SBB.
Einmal mehr wurden Positionen ausgetauscht; die eigentlichen Verhandlungen finden am 14. / 15. Dez. statt. Herr Weibel, CEO SBB, wird am 14. Dez. auch an den Verhandlungen teilnehmen.

Die vier Hauptblöcke der Verhandlungen sind Lohn, Zulagen, Arbeitzeit und Soziales (contrat social). Während bei den Zulagen sowie beim Lohn fortschritte erzielt wurden, ist ein Lösung betreffend Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie der geforderten 41 Stunden Woche noch in weiter Ferne.

Der contrat social wurde bis jetzt noch nicht verhandelt.

Sollten die Verhandlungen in den zwei verbleibenden Tagen zum Abschluss kommen, ist ein grosser Effort notwendig.

Der VSLF ist nach wie vor nicht  bereit, eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, welche einzig einen Teil des Personals trifft, zugunsten des gesamten Personals zu akzeptieren.

VSLF No. 100, 13. Dez. 2006 HG


Der Lokomotivpersonalverband LPV fordert in seinem Aushang vom 18.11.06 auf zur Aktion „Flexibilitätsstopp“, um den Druck auf die Verhandlungsdelegation der SBB zu erhöhen.

Die Aktion LPV 10.12.06 – 16.12.06 im Detail:
1. Keine Rasttagseinbussen
2. Kein Rasttagsabbau zugunsten der Unternehmung
3. Bei Mitentscheid gilt als Grundsatz: “NEIN“
4. Keine kurzfristig angeordnete Überzeit. Kurzfristige Änderungen der Einteilung werden nicht mehr akzeptiert.
Die Mitglieder der übrigen Gewerkschaften, sowie die nichtorganisierten Kolleginnen und Kollegen, wurden vom LPV freundlich eingeladen, sich an dieser Aktion ebenfalls zu beteiligen.

Der VSLF betrachtet diese Aktion als problematisch und gefährlich und lehnt sie insofern ab, da das Lokpersonal zum Teil zu GAV-Verletzungen aufgefordert wird. Die Konsequenzen für den einzelnen Lokführer bei offensichtlicher Verletzung seines Arbeitsvertrages können auch mit einem Rechtsbeistand nicht mehr verhindert werden.

Des weiteren erachtet der VSLF dies nicht als einen gangbaren Weg für ein Gelingen der nach wie vor laufenden GAV-Verhandlungen. Die Lösungen müssen zur Zeit noch in der Verhandlungsrunde gefunden werden.

VSLF No. 99, 25. Nov. 2006 HG


In den GAV-Verhandlungen am 22.11.06 wurden zusätzlich die Divisionäre der SBB AG eingeladen, welche uns erneut über die Notwendigkeit der Forderungen von Seiten SBB informierten. Es wurde uns ein Szenario präsentiert, wo ohne notwendige Anpassungen, sprich Verschlechterungen für die Arbeitnehmerseite, für die SBB keine Möglichkeit mehr besteht,  den Betrieb konkurrenzfähig zu betreiben ohne empfindliche Auslagerungen zu tätigen, insbesondere im Bereich Unterhalt.  In der Waagschale der Verhandlungen befinden sich die 41 Std. Woche, die Arbeitszeitflexibilisierung sowie der Contrat Social.

Als ausgeglichenes Gesamtpaket bieten uns die SBB eine marginale Reallohnerhöhung für die 41 Std. Woche (realer Mehrwert = 2,4%) sowie evtl. partieller Verzicht auf Teile von Arbeitszeitflexibilisierungs-Forderungen ohne Garantie auf Nicht-Auslagerung der betroffenen Abteilungen. Das Angebot wurde von der VG klar abgelehnt, was die SBB zu einem erneuten Angebot veranlasste, welches immer noch deutlich unter dem Mehrwert der 41 Std. lag; Lohnmassnahmen 2007 inklusive. Zusätzlich mit den Optionen, die Zulagen als Kompensationsgeschäfte zu behandeln und die Forderungen der Arbeitszeit-Flexibilisierung restriktive durchzusetzen.

Dieses Gesamtpaket ist für die VG nicht akzeptabel. Wir sind weiterhin bereit, über die 41 Std. Woche zu sprechen, sofern diese 1:1 kompensiert wird. Wenn die SBB aus 2,4% Mehrarbeit nur 1% Produktivität herausholen können, verbessert sich die Wettbewerbs-fähigkeit nicht mit einem 5% geringeren Lohnniveau, wie in den GAV-Verhandlungen gefordert, sondern mit der Effizienz der verantwortlichen Führungsriege unter Ausschöpfung der bereits vorhandenen Mittel.

Wir sind ebenfalls zu einer Diskussion über Möglichkeiten einer Arbeitszeit-Flexibilisierung bereit, aber auch hier verstehen wir unter einem ausgeglichenen Resultat nicht eine einseitige Verschlechterung zu Ungunsten der Leistungsträger. Zudem bestehen die Hauptprobleme nicht bei den Eisenbahntypischen Berufen, was einer Quersubventionierung gleichkommt welche auf die Dauer kein Problem lösen wird. Dabei beständen mit dem heutigen GAV genügend Möglichkeiten, unsinnige Doppelspurigkeiten und ineffiziente Arbeitsabläufe zu beseitigen.

Wenn schon ein vergleichbarer GAV mit privaten Anbietern gefordert wird, erwarten wir vom Branchenleader der Schweiz mehr als nur partielle Vergleiche; z.T. von Anbietern mit nur knapp ein paar Dutzend Angestellten. Und wenn das Gespenst der Auslagerung heraufbeschworen wird, möchten wir daran erinnern, dass dies bereits geschehen ist. Die heimlichen Gespräche der SBB Cargo mit der DB ohne Beizug oder gar Information der Sozialpartner zeigen uns deutlich die Schattenplanung der SBB, welche uns Facts als mögliche, vermeidbare Zukunftsvisionen teuer verkaufen will. Die antiken Folien aus der GAV1-Zeit von Herrn Nordmann trugen auch nicht wesentlich zur Vertrauensbildung bei.

Wenn das Lokpersonal weiterhin Zugeständnisse im Bereich Arbeitszeit machen soll – obwohl es mit einem Arbeitszeitgesetz arbeitet, dessen Ursprung aus dem Jahre 1971 stammt und auf der damaligen Produktivität basiert – müssen wir davon ausgehen, dass durch die Kumulation, das Ausreizen des Gesetzes, die massiv höhere Produktivität sowie durch die höhere Arbeitszeit die Sicherheit des Eisenbahnbetriebs zwangsläufig beeinflusst wird. Dann müssen die SBB die Verantwortung mit allen Konsequenzen übernehmen.

Die VG wird an der nächsten Sitzung am 7/8.12.06 ihrerseits ein Paket vorlegen, das als Basis für eine realistische Lösungsfindung dienen soll. Wenn die SBB weiterhin an einem Gesamtpaket, das 5% unter dem heutigen Niveau liegt und dies auf Kosten einzelner Personalgruppen, festhalten, gefährdet sie mutwillig den Arbeitsfrieden.


VSLF No. 98, 25. Nov. 2006 GAV-Team





Nach der letzten Verhandlungsrunde vom 4. Juli 2006 sind die Positionen zwischen der SBB und der VG nach wie vor weit von einander entfernt.

Eine Weiterführung der Gespräche wurde (Ferien halber) auf Anfang September 2006 festgelegt.

VSLF, 10. Juli 2006 HG


Die VG (Verhandlungsgemeinschaft) traf sich am 23. Juni 2006 zu einer Unterredung über das weitere Vorgehen. Am 4./5. Juli 2006 werden die Verhandlungen weitergeführt.
Wir halten nach wie vor an der Gleichwertigkeit zwischen dem jetzigen und dem zukünftigen GAV fest.

Der VSLF wird berufsspezifische Verschlechterungen und Eingeständnisse nicht akzeptieren. Eine Gleichbehandlung innerhalb des Konzerns SBB muss gewährleistet sein.

Bezüglich Wettbewerbsverzerrung der SBB mit anderen Bahnen muss der VSLF festhalten, dass die Produktivität des Lokpersonals bei der SBB im nationalen und internationalen Vergleich am höchsten ist. Wir haben unsere Hausaufgaben längst gemacht.

VSLF, Nr. 80, 24. Juni 2006 HG


Diese Woche fanden in Bern vertiefte Gespräche zwischen der Verhandlungsgemeinschaft VG und den SBB statt.
Die VG ist für Verhandlungen bereit, im Rahmen der Gleichwertigkeit der jetzigen Arbeitsbedingungen.
Die SBB halten an ihren Forderungen einer Effizienzsteigung von 5 % fest.
Inwiefern sich diese zwei Positionen vereinbaren lassen werden die substandziellen Verhandlungen Anfang Juli zeigen.

VSLF Nr. 75, 19. Mai 2006 HG


Die SBB AG kündigten den GAV SBB und den GAV SBB Cargo per 31.12.2006.

DieSozialpartner (VSLF, transfair, SEV und KVöV) haben sich mit der SBBgeeinigt, GAV-Verhandlungen aufzunehmen. Beide Parteien haben eingrosses Interesse, bis Ende Jahr die Verhandlungen über einen neuen GAVabzuschliessen. Die SBB ist durch das Bundespersonal-Gesetz BPG sogardazu verpflichtet einen GAV auszuhandeln.

Sollten sich dieVerhandlungspartner und die SBB nicht einigen können, bleiben dienormativen Bestimmungen vom jetzigen GAV weitere 3 Monate gültig.

Fallssich die Verhandlungspartner bis Ende 2006 nicht einigen, sieht dernoch gültige GAV die Möglichkeit eines Schlichtungsverfahrens vor. DieSchlichtungskommission würde in diesem Falle den Verhandlungspartnernunverbindliche Vorschläge zur Einigung ausarbeiten. DieSchlichtungskommission kann jederzeit, also auch vor Ablauf des Jahres,eingeleitet werden. Während eines zeitlich begrenztenSchlichtungsverfahrens wird normalerweise auf Massnahmen, welche denArbeitsfrieden gefährden, verzichtet. Sollte aber auch dasSchlichtungsverfahren scheitern, stehen sämtliche Optionen offen. Indiesem unwahrscheinlichen Falle bestehen aber weiterhin diegesetzlichen Grundlagen des BPG sowie des Obligationenrechts OR.
Sämtlichein den GAV integrierten Zusatzvereinbarungen würden somit per 31.12.06auslaufen, sofern sie nicht in einen neuen GAV integriert würden (z.B.R 141.1, besser bekannt unter dem Namen: Vision 2010).

Die unbefristeten Einzelarbeitsverträge werden durch die Kündigung des GAV nicht aufgehoben.

Wirhoffen, dass sich die SBB AG der Verantwortung vollumfänglich bewusstsind, wenn sie nach erst 6 Jahren des Bestehens der SBB AG denSozialpartnern den GAV kündigt und sich damit dem Risiko einesvertragslosen Zustandes (GAV) aussetzt.

Hubert Giger, Präsident VSLF
Daniel Ruf, Vorstand GAV/AZ VSLF

VSLF Nr. 64, 7. April 2006


SBB Personalchef Hannes Wittwer informierte, dass die SBB AG den SBB GAV
wie auch den SBB Cargo GAV kündigen gemäss Art. 209.

Somit werden die Verhandlungen mit der SBB über einen neuen GAV beginnen.
Der VSLF ist als Sozialpartner der SBB an diesen Verhandlungen dabei und
wird die Interessen des Lokpersonals vertreten.

Hubert Giger, Präsident VSLF
31.3.06


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