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SBB AG spart bei Lohnnebenkosten

Der Verwaltungsrat der SBB, inkl. der beiden Vertreter des Personals, hat im Rahmen des Projekt RailFit 20/30 einstimmig beschlossen, dass beim Personal direkt Einsparungen vorzunehmen sind.

Die Löhne und Regelungen des GAV sind aktuell nicht verhandelbar, weshalb die SBB die Berufsinvalidität und die Disparität bei der Bezahlung der Risikoprämie herangezogen hat. Neben juristisch zu klärenden Fragen war teileiwese die Zustimmung des Stiftungsrates der PK SBB erforderlich.

Die SBB forderte uns Sozialpartner zu Gesprächen auf, um die Vorgaben des Verwaltungsrates sozialverträglich umzusetzen. Der VSLF war zu Gesprächen bereit, um die bestmöglich Lösung innerhalb der Vorgaben zu finden.

 

Mit der Umlagerung der Verwaltungskosten der Pensionskasse SBB von der SBB auf die Pensionskasse und mit der Auferlegung von nur 25% anstelle der geplanten 50% Kosten der Risikoprämie auf das Personal bleibt ein effektiver Lohnabzug von ca. 0,4 % ab dem 1.1.2017. Die gesamte Risikoprämie ist 2% der versicherten Lohnsumme der SBB.

Im Gegenzug konnte die Berufsinvalidität im bisherigen Rahmen beibehalten werden, was insbesondere auch für Monopolberufe wie das Lokpersonal wichtig ist. Bis 2022 gibt es keinen Abbau in der Berufsinvalidität.

 

Der Lohnabzug von 0,4% ist bitter, die Beibehaltung der Berufsinvalidität vordringlich. Der Lohnaufstieg der Mitarbeiter im Aufstieg wird durch diese Massnahmen nicht berührt.


 

VSLF Nr. 522, 12. Dezember 2016 HG/DR



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