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BLS AG: Gespräch Leiter B, Leitung BZ, HR-Partner mit Sozialpartner und Personalvertreter

Gemeinsame Kommunikation: BLS AG, SEV, transfair und VSLF.

 

Am Dienstag, 29.08.2017 haben die Sozialpartner und Personalvertreter von SEV/LPV, VSLF

und transfair zusammen mit Peter Fankhauser, Leiter Bahnproduktion, der Leitung BZ und dem HR-Partner in einer konstruktiven Besprechung diverse offene Punkte und Geschäfte bereinigt.

Schwergewichtig wurde über den Inhalt der Stellenbeschriebe LokführerIn diskutiert. Dabei

konnten sich die Teilnehmer gegenseitig auf gemeinsame Formulierungen einigen. Diese werden sinngemäss in enger Abstimmung zwischen SEV und dem Leiter BZZ auch in die

Stellenbeschreibungen der ReisebegleiterIn einfliessen.

 

Zudem wurde ein gemeinsames Verständnis zur Frage der angeordneten und nicht

angeordneten Weiterbildungen gefunden. Namentlich wird die BLS bei grösseren FDVÄnderungen, wie sie zuletzt im Jahr 2016 anfielen, zusammen mit der Präsidentenkonferenz über die „angeordnete Weiterbildung“ entscheiden.

 

Bis Ende September 2017 werden nun die Stellenbeschriebe der Berufskategorien BZL und BZZ finalisiert und die Vereinbarung über die angeordneten Ausbildungen zusammen mit den

Sozialpartnern ausgearbeitet und gemeinsam kommuniziert.

 

Im Weiteren hat der Leiter Bahnproduktion folgende Entscheide gefällt:

·       Auf die Bedienung der dezentralen Entsorgungs- und Versorgungsanlage (dEVA) durch Lokpersonal wird verzichtet. Die BLS sucht andere Lösungen, um diese Arbeiten auszuführen.

·       Auf den Einbau von Frontview beim neuen Fahrzeug (NF) wird verzichtet, was beim Lokpersonal grossen Stress und neue Sicherheitsfragen ausgelöst hätte

 

Im Gegenzug dazu haben die Sozialpartner/Präsidentenkonferenz zugestimmt, dass im Rahmen der optimalen Arbeitsprozesse Lokpersonal (Projekt OAL) auf die Vorbereitungszeit (1 Minute pro Dienst) verzichtet und die Pausenregelung im Regionalen Personenverkehr und im Cargoverkehr im Sinne der Kostenoptimierung verhandelt wird. Die Details für die Umsetzung werden durch die Leitung BZ in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und Personalvertretern erarbeitet und anschliessend gemeinsam kommuniziert.

 

Peter Fankhauser, Leiter Bahnproduktion und Mitglied der Geschäftsleitung bedauert, dass z.T. unausgereifte Projekte vorgelegt/kommuniziert wurden. Er bekräftigt hingegen, dass das „Kosten einfrieren“ eines der drei übergeordneten strategischen Ziele der Bahnproduktion ist, da das Budget der Bahnproduktion knapp die Hälfte des BLS-Budgets ausmacht und dadurch für die gesamte Firma eine sehr hohe Bedeutung zukommt. Um diese Kostenvorgaben gegenüber den Bestellern (Kantone) zu erreichen werden alle Mitarbeitenden der BLS AG auch inskünftig gefordert sein, zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit die wertschöpfende Arbeitszeit weiter zu steigern. Dabei dürfen die Qualität und die Sicherheit nicht leiden.

Trotz des Kostendrucks sind sich der Leiter Bahnproduktion und die Sozialpartner einig, dass

allfällige Massnahmen auf Augenhöhe und in Fairness mit den Sozialpartnern und der

Präsidentenkonferenz rechtzeitig und transparent diskutiert und verhandelt werden.

 

Alle Beteiligten danken für den offenen und konstruktiven Austausch.

 

Bern, 31.08.2017 BLS AG, SEV, transfair, VSLF



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