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News aus dem Vorstand VSLF BLS

Stellenbeschrieb Lokpersonal:

Die erste Version des Stellenbeschriebs Lokpersonal führte zu Recht, zu grosser Verunsicherung und Diskussionen beim Lokpersonal. Die Knacknuss Aus- und Weiterbildung konnte im ersten Anlauf mit HR und der Leitung BZ nicht zu unserer Zufriedenheit geklärt werden. Weitere kleinere Verbesserungen in den Formulierungen des Stellenbeschriebs konnten in den Verhandlungen erreicht werden. Der VSLF regte anlässlich der Sitzung vom April 2017 ein Treffen mit der Leitung B an. Dieses fand Ende August in Bern statt. Dort konnte eine für alle Parteien akzeptable Formulierung gefunden werden. Grundsätzlich kann der Stellenbeschrieb Lokpersonal in dieser Form jetzt akzeptiert werden.

 

Aus- und Weiterbildung:

Ernüchternd stellten wir fest, dass der vom Lokpersonal geschätzte und sinnvolle jährliche Ausbildungstag nicht mehr in der gewohnten Form durchgeführt wird. Immerhin wurde erreicht, dass nebst den Fahrzeug- und Streckeninstruktionen auch wieder Schulungen zu geänderten Fahrdienstvorschriften, sowie allenfalls vom Fachausschuss angeregte Themen als angeordnete Aus- und Weiterbildung angeboten werden. Die BLS beharrt weiterhin stur an der Selbstanmeldung für sämtliche angebotenen Kurse (am liebsten in der dienstfreien Zeit).

Die Einteilung ist angehalten bei Kursanmeldungen, die im Konflikt zum Dienst stehen, diesen entsprechend anzupassen. Die Umsetzung der von der BLS gewünschten Art und Weise der Anmeldung ist für das Lokpersonal nur mit grossem zeitlichem Aufwand möglich. Eine Vernünftige Zusammenstellung von Kursen, wie es sich die BLS wünscht, ist auch nur sehr begrenzt möglich. Für den VSLF braucht es hier dringend ein Umdenken der BLS. Wir werden auch in Zukunft intensiv an diesem Thema dranbleiben.

 

OAL, Wegfall 1 Minute Vorbereitungszeit:

Im Juni konfrontierte die BLS anlässlich eines Workshops die anwesenden Teilnehmer mit zum Teil abstrusen Ideen, wie in Zukunft günstiger produziert werden soll. Von dem bunten Strauss an skurrilen Vorschlägen blieben nach langen Diskussionen nur die 1 Minute Vorbereitungszeit sowie die Pausenregelung verhandelbar. Die 1 Minute Vorbereitungszeit stammt noch aus der Zeit, als das Lokpersonal ohne elektronisches Hilfsmittel (DIS/LOPAS) arbeitete. Bei Cargodiensten wurde zwingend verlangt, den Dienst auszudrucken und die Dispo anzurufen. Zum Erstaunen aller wurden dafür 5 Minuten Vorbereitungszeit für das gesamte Lokpersonal (auch P) gewährt. Von den ursprünglich 5 Minuten gingen anschliessend nur 4 Minuten bei der Einführung des DIS weg. Dies entgegen der Vereinbarung mit der BLS, dass die gesamte Vorbereitungszeit nach der Einführung des DIS nicht mehr gewährt wird.

Die anderen Themen (Dienstantritt am Perron, WC-Absaugen, etc.) rechnen sich für die BLS nicht, oder sind Themen, die den GAV betreffen würden.

 

VSLF Nr. 544, 24. Oktober 2017 VS/SektionBLS



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