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Am 16. April 2015 haben sich die Sozialpartner zur traditionellen Frühjahressitzung getroffen. Sie dient im Wesentlichen dem Informationsaustausch, aber auch der Weiterführung bereits in Angriff genommener oder dem Start neuer Projekte.

 

 

Aktueller Geschäftsgang

Im Jahre 2014 wurde eine "schwarze Null" erwirtschaftet. Im Bereich Verkehr war das Ergebnis eher rosarot, im Bereich Infrastruktur dafür eher grau. Anstehende Revisionen an der AKL-Flotte (z.B. Farbaufbausanierung) werden den Finanzbedarf auch in Zukunft erhöhen. Demgegenüber stehen Erträge im Bereich Verkehr, die hinter den Prognosen her hinken.

 

 

Personelles

Um die aktuellen Kündigungen und Pensionierungen zu Kompensieren sind aktuell 3 LfA-Klassen à je 12 Personen geplant. Davon wird eine Klasse aus umzuschulenden Lf bestehen. Die Fluktuation liegt mit rund 4% auf einem durchschnittlichen Niveau und bereitet keinen Grund zur Sorge. In den ersten 3 Monaten des Jahres haben jedoch die vielen u.a. der Grippe geschuldeten Krankheitsfälle zu vermehrten RE-Anfragen geführt. Aktuell sind 338 LokführerInnen bei Thurbo angestellt.

 

 

5. Ferienwoche

Nachdem die SEV-Mitglieder an deren internen Abstimmung mehrheitlich Nein zur 5. Ferienwoche gesagt haben, schien das Thema vorerst vom Tisch zu sein. Thurbo hat nun einen Vorschlag unterbreitet, dass das Gesamtpersonal mittels einer Abstimmung über die Einführung befinden sollte. Der SEV ist bereit diesen Vorschlag nun nochmals in seinen Gremien zu diskutieren. Im Sinne einer "echten Demokratie" würde der VSLF es begrüssen, wenn sich der SEV positiv zum Vorschlag von Thurbo entscheiden würde und grundsätzlich alle Mitarbeiter über die Einführung der 5. Ferienwoche in einer unternehmensweiten Abstimmung entscheiden könnten.

 

Diverse Themen:

  • Im weiteren wurde über mögliche Anpassungen bei der Matix im Lohnsystem diskutiert. Hierbei sollen hauptsächlich die Kolleginnen und Kollegen profitieren welche sich in den unteren Bereichen ihres Lohnbandes befinden.
  • Im Bereich der gut gefüllten Arbeitszeitkonti stellen sich Fragen ob und wie die Zeitsaldi reduziert werden können oder ob und in welchem Umfang sie als Möglichkeit zu einer früheren Pensionierung (z.B. Lebensarbeitszeitmodell) eingesetzt werden könnte.
  • Im neuen Personalzimmer Winterthur wird Hr. Boos zusammen mit Daniel Fust in der KW17 einen Augenschein nehmen um anschliessend die nötigen Verbesserungsmassnahmen zu ergreifen.
  • Auch nach dem Schiedsgericht "Überlappungszeiten" teilt Thurbo immer mind. 4 Minuten Überlappungszeit ein, auch dort, wo sie es gem. Schiedsgerichts-Urteil nicht müssten. Berechnungen haben auch gezeigt, dass im Fahrplan 2013 (aufgrund dessen das Bundesgericht den Entscheid des Schiedsgerichtes bestätigt hat) nicht zu wenig Zeit eingeteilt worden war.
  • Auf den Fahrplanwechsel 2016 sind gemäss aktuellem Stand folgende Änderungen geplant: S1 nur noch stündlich dafür 30 Min zum REX versetzt; Neue S-Bahn KODB-W retour spät abends; S22 nur noch JE-SIN; Ob die S12 im Sarganserland weiterhin halbstündlich und der Spangenzug (SG-KODB) überhaupt fährt ist noch offen und von der Finanzierung abhängig. 

 

VSLF-News 477, 17.04.2015 SäG

 


 


«Am 21. November 2015 findet von 8-22h ein grosses Abschiedsfest statt.
Alle Lokführer die 2015 im Ruhestand sind oder in den vorzeitigen Ruhestand treten, feiern mit euch allen.
Wir fragen uns, wer fährt ab Fahrplanwechsel alle Züge?!
*Hier seht ihr nicht alle Fotos , wenn alle gehen würden, fehlen fast 100 Lokführer.»








Nach einem kleinen Einstiegsapéro begrüsste uns Sektionspräsident Stephan Gut im vollen Restaurant Haldenbach in Zürich zur Sektions GV 2014.

 

In einer kurzen Einleitung teilte er mit, warum wir den GV-Standort gewechselt haben. Viele fragten sich auch warum der Shinkansen auf allen VSLF Plakaten etc. thront. Die Lösung ist ganz einfach. Er war der erste Hochgeschwindigkeitszug und war damals wie heute in aller Munde, sowie es auch der VSLF ist. Gleichzeitig ist er auch ein Link zu den teuren Kaizenworkshops unserer SBB Kader in Japan.

Stephan führte uns zügig und kompetent durch die ordentlichen Geschäfte. Jahresberichte und Kasse wurden ohne nennenswerte Wortmeldungen genehmigt.

 

Für die langjährige VSLF-Treue wurden die Pensionäre Kaspar Britschgi, René Huster, Walter Küng, Willi Luchsinger (Depotobmann ZB) und Martin Schneller geehrt und durften ein kleines Präsent nach Hause nehmen.

 

Ordentliche Wahlen standen keine an, jedoch wird noch ein APK-Vertreter für Bruno Cavasin gesucht. Interessenten melden sich bei Bruno oder einem Vorstandsmitglied.

Durch den Mitgliederzuwachs unserer Sektion mussten noch 4 Delegierte und 7 Ersatzdelegierte gefunden werden. Erfreulicherweise stellten sich umgehend 11 GV Besucher zur Verfügung.

 

Informationen Vorstand:

SOB: Ruedi Brunner erklärte uns offen, ehrlich und transparent wie es die SOB mit ihrem neuen Slogan „offen, ehrlich und transparent“ hält.

 

Thurbo: Sämi Gmür informierte uns, dass die Bar-Verhandlungen mit der Leitung Thurbo abgebrochen wurden und nun weiter mit den alten Bar-Regelungen gearbeitet wird. Im Weiteren ist man ans Schiedsgericht gelangt um endlich den Lohnaufstieg der jungen Lokführer zu beschleunigen.

 

Cargo: Philipp Maurer erläuterte den Zeitplan zur Einführung von Caros als Ersatz für Piper. Dass dies nicht ohne Probleme und Differenzen geschehen wird, liegt auf der Hand. Weiter will Cargo mit dem Projekt „Piano“  den Güterverkehr mit schnelleren Verbindungen, und dies bei grösseren Kunden mehrmals täglich, die Auslastung nachhaltig steigern.

 

SBB P: Stephan Gut berichtete uns von den Resultaten der GAV Verhandlungen. Kurz und prägnant erläuterte er über die Ergebnisse von Arbeitszeit, Lohn-Lohnaufstieg, Sonntagszulagen, Mutter- und Vaterschaftsurlaub, Berufliche Neuorientierung BNO und die Pensionierungsmodelle.

Die Diskussionsrunde wurde rege genutzt, am meisten beschäftigte der Lohn, Lohnaufstieg und Obergrenze. Stephan Gut, Dani Ruf und Hubert Giger erklärten wie schwierig es ist Lohnerhöhungen durchzubringen, zumal unsere Berufsgruppe laut Statistik die gesündeste, langlebigste und jene mit den wenigsten Absenzen ist!

 

Die Sektion Ostschweiz wird am Sa, 21. März 2015 die GV VSLF in der alten Papierfabrik im Sihlcity  durchführen. Stephan stellte mit ein paar Impressionen die Örtlichkeiten vor und informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Um ein reibungsloses Durchführen dieses Grossanlasses zu gewährleisten, sind wir aber auf die Mithilfe der Sektionsmitglieder angewiesen. Obwohl wir an der SGV schon einige Helfer gewinnen konnten, brauchen wir am Samstagmorgen noch Personal zum Einrichten, Einweiser ab HB/Sihlcity und Garderobenpersonal. Interessierte Mitglieder melden sich bitte beim OK- Präsi Christoph Jud (051 281 59 07 ostschweiz.p(at)vslf.com) oder bei Stephan Gut.

 

Zum Schluss der Versammlung präsentierte uns Dani Ruf einen Wagenkasten der Eulenlok als Modelleisenbahn. Auslieferung der Modelle ist auf Ende November 2014 geplant.

 

Bei einem ausgezeichneten Nachtessen, angeregten Diskussionen und einem Glas Wein liessen wir die SGV 2014 noch gemütlich ausklingen.

 

Christoph Jud, Vizepräsident P Ostschweiz

Zürich, 15.11.14

 

 



















SEV / VSLF / transfair

Keinen gemeinsamen Nenner gefunden

 

Die Verhandlungsgemeinschaft der Personalverbände SEV, VSLF und transfair haben heute Nachmittag die Verhandlungen über Bereichsspezifische Arbeitszeitregelungen (BAR) für das Lokpersonal der Thurbo AG abgebrochen. Dies nachdem die Verhandlungsdelegation der Thurbo AG schon in den vergangenen zwei Verhandlungsrunden kein Entgegenkommen gezeigt hatte und an der heutigen dritten Verhandlung an ihrer ablehnenden Haltung festhielt und keine grundlegenden Änderungen an der BAR Lokpersonal vornehmen wollte.

Die Thurbo AG lehnte von Anfang an alle Forderungen ab, weil sie aus ihrer Sicht einen Mehrbedarf zur Folge hätten und nicht kostenneutral umsetzbar seien. Sogar Beiträge zur Entlastung, welche die Verbände vorgeschlagen hatten, wurden als „nicht substantiell“ abgewiesen. Insgesamt bezifferte Thurbo AG eine Summe von 4,7 Mio. Franken, welche alle Forderungen zusammengezählt kosten würden. Die Verhandlungsgemeinschaft kann diese Zahlen nicht nachvollziehen und hält sie für übertrieben.

 

Mitarbeiterzufriedenheit oder Gesundheitsschutz scheinen Thurbo nicht zu interessieren. So will die Unternehmung z.B. die 5 Stunden durchgehende Lenkzeit überhaupt nicht lockern, sondern konsequent am Stück fahren lassen. Thurbo hat sogar vorgeschlagen, die Forderungen auf der Aufwandseite Lokpersonal auszugleichen, z.B. durch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit des Lokpersonals von 39 auf bis zu 45 (!) Stunden.

 

Die Personalverbände sind sich einig: Neue BAR-Bestimmungen für das Lokpersonal können nicht auf Kosten von GAV-Änderungen zu Lasten des gesamten Personals abgeschlossen werden.

Die Verhandlungsgemeinschaft hat deshalb die Verhandlungen abgebrochen. Die BAR Lokpersonal bleibt wie sie ist, die aktuellen Anliegen des Personals werden weiter verfolgt.

 

VSLF Nr. 461, 3. November 2014

 


 





Am 8. Juli 2014 fand ein Gespräch betreffend der fehlenden Instruktionen der Durchlaufreinigung in Zürich für B-Lokführer statt. Beteiligte waren: CLP und stv. Filialleiter Peter Möbus, CLP Christian Arni und Sektionspräsident Ostschweiz VSLF, Stephan Gut.

 

Alle Beteiligten waren sich schliesslich einig, dass die heutige Situation suboptimal ist und es für die DLR E33 eine Instruktion braucht. Es wurde versprochen, die notwendigen Schritte per sofort einzuleiten.

 

Wir wurden uns ausserdem einig, dass es keine dreistündige Instruktion braucht. Die noch nicht kundigen Lokführer, welche die DLR fahren müssen, sollen situativ einmal durch eine Begleitperson, oder als Begleiter instruiert werden. Vielleicht werden zusätzlich auch Kurz-Instruktionen mit Gruppen organisiert.

 

So wird eine maximale Optimierung zwischen Personalaufwand und Verminderung von Folgeschäden und Ausfällen der DLR erreicht.

 

Lokführer, die bereits ohne Instruktion auf Eigenverantwortung durch die DLR gefahren sind, gelten als instruiert. Ich denke, das ist vernünftig und kann man akzeptieren.

 

Die Behandlung dieser Angelegenheit steht in einem grösseren Zusammenhang mit anderen, zunehmend fehlenden Instruktionen:

  • DML: Nach verwackelter Video-Instruktion Selbstinstruktion Learning-by-doing  im sicherheitsrelevanten Bereich; und dies in einem 2 Milliarden-Projekt.
  • 18-Pol: Einführung, dann 57 Seiten sich z.T. widersprechendem Beschrieb für Selbststudium, dann freiwillige Instruktion in der Freizeit mit Zeitgutschrift.
  • Instruktionstag II 2014 gestrichen.

Diese grundsätzlichen Themen werden von uns auf anderen Ebenen noch thematisiert werden.

 

Viele Grüsse und guet Profil

 

Stephan Gut

Sektionspräsident Ostschweiz VSLF

 


 

 


Seit Jahren wird den SBB-Lokführern in der Ostschweiz weisgemacht, dass aufgrund verlorener Ausschreibungen im Regionalverkehr immer mehr Leistungen an Thurbo abgegeben werden müssen.

Die Strecke Sargans-Chur (S12) wurde dem Lokpersonal SBB als Austausch gegen REX-Leistungen verkauft, was enorme Personalübungen in den betroffenen SBB-Depots auslöste und weiterhin auslösen wird. Die Abteilung ZF muss einen beträchtlichen Aufwand leisten, um die Leistungsverluste und –Verschiebungen sowie die damit entstehende Unruhe und Unzufriedenheit beim Lokpersonal in der Ostschweiz in den Griff zu bekommen.

 

Bis jetzt gab es keinen Grund, an den Aussagen der SBB über die Konzessionsvergaben zu zweifeln. Nun sind wir im Internet auf das TU-Verzeichnis gestossen, wo die Inhaber der Konzessionen, Bewilligungen und Genehmigungen aufgelistet werden: bav.admin.ch > Grundlagen > Bewilligungen > Konzessionen > TU-Verzeichnis.

In diesem Verzeichnis wird unter 0585-PBK/Inhaber SBB auch die S12 zwischen Sargans und Chur geführt, und diese Konzession gilt bis zum 14. 12. 2019.

 

Das bedeutet also, dass die Strecke SA-CH erstens der SBB gehört und nicht der Thurbo, zweitens somit kein Leistungsabtausch sondern eine mutwillige Leistungsabtretung stattgefunden hat, und drittens das Lokpersonal in den betroffenen Depots St. Gallen, Sargans, Chur und Winterthur angelogen wird.

 

Dies ist absolut inakzeptabel. Das Lokpersonal ist durchaus bereit, Leistungsabtausche im Sinne der Produktivität analog den Vorgaben aus dem Projekt Wandel ZF nachzuvollziehen, aber wir wehren uns gegen sinnlose Personalübungen.

 

Die SBB lügt uns offenbar betreffend Konzessionen an und nimmt den eigenen Lokführern die Arbeit weg. Die Abteilung ZF kann als Urheber wohl ausgeschlossen werden, da ihr der Verlust an Leistungen lediglich einen Mehraufwand und Probleme mit dem Lokpersonal beschert, welche die Mehrkosten wieder kompensieren müssen.

 

Wir werden mit aller Schärfe bei der SBB intervenieren.

 

VSLF Nr. 436, 27. Februar 2014 SG/DR/BJ

 


 

 

 






Mit dem Schreiben von SBB Personenverkehr vom 19. Juni 2013 an das Lokpersonal Zürich wurden Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Pünktlichkeit auf der S-Bahn Zürich abgegeben. Die Empfehlungen betreffen die Abfahrprozesse und die Zwangstürschliessung bei pünktlich (!) verkehrenden Zügen und haben beim Lokpersonal viel Kopfschütteln ausgelöst.

 

Die im Schreiben enthaltenen Tipps widersprechen z.T. den Vorschriften und zeugen allgemein nicht von grosser Fachkenntnis betreffend der situativen Komplexität des Abfahrprozesses. So wird z. B. im Tipp 1 der Prozess „Gestes Métier“ empfohlen und im Tipp 2 derselbe Prozess wieder aufgehoben.

 

Um den Unterzeichnern des Schreibens die Problematik des Abfahrprozesses bei der S-Bahn Zürich vor Ort zu erklären und näherzubringen, lädt der VSLF der Sektion Ostschweiz die Herren zu einer Führerstandsfahrt ein. Wir werden Claudio Pellettieri, P-OP-ZF-ZUE Leiter Filiale Zürich, Hans Leuch, I-B-ROT-BAN Leiter Betriebsplanung/Analyse Region Ost, und Egon Eisenring, P-VM-ZUE-BP Leiter Bahnproduktion Region Zürich diesbezüglich anschreiben.

 

VSLF, 8. Juli 2013 SG/HG

 



Der Präsident Stephan Gut konnte dieses Jahr etwas mehr als 50 Aktiv- und Pensioniertenmitglieder im Hotel Continental begrüssen. Ebenfalls durfte er Gründungsmitglied Hans Arnold, Jahrgang 1917, im Saal willkommen heissen. Dieser lobte in einer kurzen Ansprache die heutige Verbandsspitze unter Hubert Giger für ihr hartnäckiges Engagement. Er überreichte Hubert Giger und Stephan Gut ein Präsent, im Gegenzug wurde auch ihm eine Anerkennung überreicht.

Das letztjährige Protokoll und die Jahresberichte wurden im Eiltempo genehmigt.

Der Kassier Christian Schneider erläuterte seinen letzten Kassenbericht und durfte ein positives Ergebnis präsentieren.

Dieses Jahr konnte unsere Sektion einen Zuwachs von 30 Mitgliedern verzeichnen.

Kurt Zahnd und Hermann Fitze wurden für Ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Der Leiter THURBO, Willi Scherrer, hatte nach 3 Jahren seine Demission auf diese GV eingereicht. Stephan Gut bedankte sich herzlich für seinen Einsatz. Als Nachfolger wurde Sämi Gmür bereits eingearbeitet und an der GV einstimmig gewählt.  Hubert Giger beschreibt ihn als Zitat «jung und aggressiv». Er hatte die Vorstandssitzungen dieses Jahr mitbestritten und kennt die Geschäfte schon bestens.

Leider verlässt uns nach 6 Jahren auch unser Kassier Christian Schneider. Wir verlieren mit Ihm ein ruhiges und sehr pflichtbewusstes Vorstandsmitglied, er bleibt dem VSLF aber weiterhin als Bildungsobmann erhalten. Seine Arbeit wurde mit einem Präsent und einem grossen Applaus verdankt. Adrian Donau wurde als sein Nachfolger vorgeschlagen und anschliessend einstimmig gewählt.

Es stand noch die Wiederwahl von Ruedi Brunner als Leiter SOB an. Er wurde ohne Diskussion und  einstimmig in seinem Amt bestätigt. Info SOB: Ruedi Brunner informiert nochmals über die möglichen Veränderungen in den Depots nach der Einführung der S-Bahn St. Gallen 2013. Nach wie vor kann über die genauen personellen Veränderungen nichts abschliessend gesagt werden. Mit der Bestellung von Bund und Kanton im Sommer 2013 kann dies dann festgelegt werden. Um bei der Sanierung des Vorsorgewerkes auf dem gesetzlich vorgeschriebenen Sanierungspfad bleiben zu können, braucht es zusätzliche 6,5 Lohnprozente. Der gesamte zusätzliche Sanierungsbeitrag wird durch die SOB aufgebracht. Der Betrag muss aus dem Produktivitätsgewinn finanziert werden.

Info THURBO: Es sind leider immer noch nicht alle Fahrzeuge mit dem neuen LEA-Ladegerät ausgerüstet und auf den Fahrzeugen der ersten Generation sind nicht einmal 230V Steckdosen vorhanden um das persönliche Ladegerät einzustecken… Der Entscheid um die Überlappungszeit beim LF- Wechsel liegt immer noch beim Schiedsgericht!

Info SBB Cargo: Philipp Maurer berichtet  über die aktuellen Restrukturierungsmassnahmen bei SBB Cargo. Es läuft praktisch alles nach Vorschrift ab und dem VSLF sind für Interventionen die Hände gebunden. In Zukunft wird die Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016 einschneidende Veränderungen mit sich ziehen. Daraus entstehen grosse Herausforderungen für die Sozialpartner, insbesondere für den VSLF, weil fast ausschliesslich Lokomotivführer betroffen sein werden!

Info SBB: Stephan Gut informiert über die Schattenplanung, BBT Anerkennung, JAZ, anstehende BAR Verhandlungen, den Fremdsprachentest als Standortbestimmung und den SBB USB-Stick zur Erklärung der neuen Inbetriebnahmeprozesse. Die Präsentation mutierte zur interaktiven Diskussionsrunde. Dazwischen erläuterte Felix Traber den ganzen Ablauf vom Wandel ZF. Chronologisch berichtete er über das ganze Projekt, welches er zusammen mit Benjamin Jelk aktiv mitgestaltet hat.

 

Stephan Gut bedankt sich für das Erscheinen und die Aufmerksamkeit, schliesst die GV um 17.30 Uhr und lädt zum Apéro im Foyer des Hotel Continental.

 

Christoph Jud

Vizepräsident P





























Todesanzeige
Avis mortuaire
Annuncio mortuario

Der Vorstand der Sektion Ostschweiz hat die traurige Pflicht mitzuteilen,

dass unser geschätzter Kollege und Freund


Hans Meier


Lokomotivführer SBB

in Bülach

 

am 31. Januar 2011

unerwartet verstorben ist


Wir werden Hans in bester Erinnerung behalten



Der Vorstand VSLF Sektion Ost

Zürich, den 09. Februar 2011




Pünktlich um 14.15 Uhr begrüsste der Präsident Stephan Gut die vielen Mitglieder im überfüllten Saal des Hotel Continental Zürich zur Generalversammlung der Sektion Ostschweiz! Ein spezieller Gruss ging an Verbandspräsident Hubert Giger sowie AZG Spezialist und Neo PK Stiftungsrat Daniel Ruf.

Nach der kurzen Vorstellungsrunde des Vorstandes sowie des erweiterten Vorstandes ging es mit schnellen Schritten in Richtung offiziellen Teil.

Die Traktandenliste wurde ohne Gegenstimme genehmigt, ebenso wie das Protokoll der GV 2009!

Über die Jahresberichte wurde, mit Ausnahme des Kassenberichts,  „in globo“ abgestimmt. Auch diese wurden von den Mitgliedern einstimmig genehmigt.

Der Kassenbericht 2010 sowie das Budget 2011 wurde von unserem Kassier Christian Schneider kompetent vorgetragen. Unsere Kasse steht auf einem guten Fundament, was vor allem auf den wieder fast zehnprozentigen Mitgliederzuwachs zurückzuführen ist.
Nach dem Revisorenbericht der GRPK wurde die Kasse einstimmig genehmigt.
Ebenso wurde dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2010 die Dècharche erteilt.

Walter Rubin wird zwar erst am 01. Dezember pensioniert, aber eine kleine Ehrung für die Treue zum VSLF ist gleichwohl jetzt schon möglich.

Der Mitgliederzuwachs entwickelte sich, wie schon im Kassenbericht erwähnt, sehr erfreulich. Mit neu beinahe 550 Mitgliedern, stellt die Sektion Ostschweiz beinahe ein Drittel der Verbandsmitglieder. Spezielle Erwähnung finden die B100 Lokführer, welche einen sehr grossen Zuwachs erfahren durften! Man munkelt, dass die ganze B100 Klasse in Zürich (Abschluss Sept. 2010) dem VSLF beigetreten ist!!!

Eigentlich wollte unser Kassier Christian Schneider etwas kürzer treten, er konnte aber vom Vorstand zu zwei weiteren Amtsjahren bewegt werden. Er wurde einstimmig und mit grossem Applaus wieder-gewählt!
Etwas schwieriger gestaltet es sich beim Leiter Turbo. Willy Scherrer amtet nun seit einem Jahr, und steht fast als Alleinunterhalter auf weiter Flur! Er hatte sich das Ganze etwas anders vorgestellt, doch bleibt praktisch alles an ihm hängen. In naher Zukunft teilen sich Willy Scherrer, Martin Reist und Hubert Giger die Aufgaben im Vorstand Turbo. Es ist anzustreben den Vorstand aufzusplitten, und mit „Spezialisten“ für Lohnverhandlungen, AZG, etc. zu besetzen.

Nach den Mitteilungen der Vorstandsmitglieder ging es zur wohlverdienten Kaffeepause.

Frisch gestärkt lauschten wir den interessanten Ausführungen von Stefan Gut zu folgenden Punkten:

-    Pensionskasse SBB
-    Toco (Total Compensation)
-    Urteil Schiedsgericht Überzeit
-    GAV 4
-    Login


Während der Präsentation der einzelnen Themen wurde von der Diskussionsmöglichkeit rege Gebrauch gemacht. Unterstützung bei der Beantwortung der Fragen erhielt Stephan von Daniel Ruf und Hubert Giger, welche auch einzelne Episoden von den Verhandlungen etc. an die interessierten und amüsierten Mitglieder weitergaben.
Die Auflistung aller Fragen würde hier den Rahmen sprengen! Stellvertretend die vielleicht grösste Errungenschaft durch den VSLF (Dani Ruf) bei den Toco Verhandlungen: Es wird beim Lohn keine Unterschiede zwischen Fernverkehrs- und Regionallokführern geben!!! Ob es die Trennung zwischen Fern- und Regioführern geben wird, steht noch auf einem anderen Blatt…

Nach einem informativen und sehr kurzweiligen Nachmittag entliess der Präsident Stephan Gut die Versammlung in den Apéro. Anschliessend genossen noch einige Mitglieder das Nachtessen in der Commihalle. Bei nicht mehr ganz so ernsten Diskussionen liessen sie den Abend ausklingen.


Uznach, 18.11.2010
Ch.Jud


















Mit einer gemeinsamen Information der SOB und der Verhandlungsgemeinschaft (SEV, transfair und VSLF) vom 12. November 2009, wurde folgendes Verhandlungspaket vorgestellt:

-     Die Lohnsumme wird um 1.5% erhöht. Mit einem Lohnerhöhungsverzicht soll die ganze Lohnsumme nachhaltig als Arbeitnehmerbeitrag zugunsten der Sanierung der Pensionskasse ASCOOP verwendet werden. Von der SOB werden nachhaltig weitere 1.5% der Lohnsumme (Total 3% der Lohnsumme) zur Sanierung der PK eingeschossen.

-    Da die gesamte Lohnsummenerhöhung für die Sanierung der Pensionskasse vorgesehen ist, sollte die Umsetzung des Lohnsystems für ein Jahr sistiert werden. Darunter sollten auch die vor Jahresfrist mit den Lokführern im Aufstieg individuell festgelegten Lohnerhöhungen fallen. Ausgenommen davon sind Beförderungen im Rahmen der Laufbahnentwicklung (Lohnbandwechsel) sowie Anpassungen im Bereich Zugpersonal.

-    Erhöhung des Sanierungsbeitrages auf Arbeitgeberseite um 1% ab 2010.
Erhöhung auf Arbeitnehmerseite um 0.5% ab 2011.

-    Verzinsung des Alterskapitals für 2009: 1.25%.

-    Erhöhung des Ferienanspruches um 1 Woche, verteilt auf 3 Jahre
(2010: 2 Tage / 2011: 2 Tage / 2012: 1 Tag).

In intensiv geführten Diskussionen unter dem gesamten Lokpersonal SOB Ost und Süd, stellte sich eine beeindruckende Übereinstimmung in deren Beurteilung heraus. Unter Berücksichtigung der misslichen Lage der Pensionskasse und dem Bewusstsein von dringend notwendigen Sanierungsmassnahmen, steht die Mehrheit des Lokpersonals mit Ausnahme der Sistierung der versprochenen Lohnentwicklung hinter dem vorgeschlagenen Verhandlungspaket.

Damit die jüngeren Mitarbeiter nicht überproportional zur Sanierung der Pensionskasse herangezogen werden, sollten nach Ansicht VSLF zuerst alle MitarbeiterInnen aller Kategorien im Aufstieg ihren gerechten Lohn bekommen und erst dann gemeinsam solidarisch zur Sanierung beitragen.

Da das Lokpersonal mit der vorgeschlagenen Verteilung nicht einverstanden ist, kann der VSLF ein Übergehen der jungen Kollegen nicht goutieren. Diese Haltung wurde der SOB und auch den Sozialpartnern kommuniziert.

Weil wir in dieser Angelegenheit die Wertung des Entscheides nach Repräsentationsgewicht der Verbände akzeptieren, musste sich der VSLF dem Entscheid von SEV und transfair beugen.

Nach Erhalt des Januarlohns 2010 wird sich entscheiden ob die Zugesicherten Lohnerhöhungen ausbezahlt wurden oder nicht. Persönlich zugesicherte Lohnerhöhungen können nicht im Rahmen von Lohnverhandlungen wieder aufgehoben werden. Der VSLF wird bei einem nicht gewähren seine davon betroffenen Mitglieder unterstützen, falls sie den Entscheid nicht akzeptieren.

Die SOB ist darüber informiert, dass es eventuell zu Rechtsverfahren kommen kann. Der VSLF versuchte das Risiko von Rechtsverfahren schon im Vorfeld durch eine gerechte Verteilung abzuwenden wurde aber ignoriert. Falls es zu Missstimmungen im Betrieb führt tragen andere die Verantwortung.


VSLF Nr. 244, 15. Dez. 2009 DR/RB















Der Präsident Stephan Gut konnte wiederum viele Mitglieder in einem voll besetzten Saal im Hotel Continental in Zürich begrüssen.
Nach einer Vorstellungsrunde des Vorstandes, ging es mit forschem Tempo zum offiziellen Teil.

Die Traktandenliste, das Protokoll des letzten Jahres und die Jahresberichte der Vorstandsmitglieder wurden jeweils einstimmig genehmigt.

Christian Schneider, unser Kassier, stellte den Kassenbericht und das Budget fürs 2010 vor. Die Sektion steht finanziell auf gesunden Füssen.
Nach dem Revisorenbericht der GRPK wurde die Kasse einstimmig genehmigt.
Ebenso wurde dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2009 die Dècharche erteilt.

Anschliessend wurden vom Sektionspräsidenten die Mutationen 2009 präsentiert. Wiederum kann von einem sehr erfreulichen Mitgliederzuwachs gesprochen werden. Mit über 500 Mitgliedern ist die Ostschweiz die grösste Sektion im VSLF und stellt über ein Drittel der Mitglieder.

Jürg Schnetz wird nächstes Jahr pensioniert und konnte ein Präsent entgegen nehmen. Herzliche Gratulation auch an Hans Enderli zur Pensionierung.

Weiter ging es mit den Wahlen. Zuerst musste Stephan Gut wieder gewählt werden. Stephan möchte weitere 2 Jahre als Sektionspräsident weitermachen und in dieser Zeit auch die Nachfolge regeln. Er wurde einstimmig wiedergewählt.

Kay Rudolf, Vizepräsident P, möchte sein Amt zur Verfügung stellen und wird in Zukunft vermehrt Arbeiten als Sekretär, Aktuar und KoKo beim VSLF wahrnehmen.
Als Nachfolger hat sich Christoph Jud (Troubleshooter Ostschweiz) zur Verfügung gestellt und wird von der Versammlung einstimmig gewählt.

Weiter wird auch Martin Reist, Leiter THURBO, den Vorstand verlassen. Martin macht in den nächsten Jahren eine berufsbegleitende Weiterbildung.
Als Nachfolger hat sich erfreulicherweise Willy Scherrer zur Verfügung gestellt und wird ebenfalls mit grossem Applaus gewählt.

Durch den Aufstieg von Christoph Jud in den Vorstand wird der Job des Troubleshooters frei. Zudem möchte der Vorstand einen Lokführer Kategorie C in den erweiterten Vorstand nehmen. Markus Künzi hat sich spontan gemeldet und wird in Zukunft an den Sitzungen des Vorstandes Ostschweiz teilnehmen.
Danach wurde noch die Liste der Delegierten bereinigt.

Für die verbleibende Zeit bis zur Pause konnten die Mitglieder noch Fragen an den Vorstand stellen.
Hauptthema waren die Arbeiten der Ressourcenplanung. In den letzten Jahren haben sich die Arbeiten von RP klar verschlechtert. Es herrscht grosser Unmut bei den Mitgliedern. Die PeKo P Lokpersonal wird sich für eine bessere Lösung einsetzen.

Verbandspräsident Hubert Giger ermuntert die Versammlung, sich unbedingt an der Abstimmung der PeKo Mitglieder zu beteiligen und den Wahlvorschlag des VSLF zu unterstützen. Er warnt davor, dass die PeKo Lokpersonal mit vorwiegend Mitgliedern aus der Romandie erweitert wird. Ein Grundgedanke der PeKo ist, dass alle Regionen in diesem Gremium vertreten sein sollten.

Nach der Kaffeepause konnte Stephan Gut folgende Gäste begrüssen:

•    Martin Hilty, Leiter Lokpersonal SOB.
•    Max Strini, stellvertretender Leiter Produktion SOB.
•    Martin Hochreutener, Leiter Verkehr THURBO.
•    Stefan Kull, HR SBB.
•    Albert Bretscher, Leiter ZF Ostschweiz SBB.

Nach einem verhaltenen Beginn entwickelte sich eine angeregte und offene Diskussion mit folgenden Themen:

•    Sanierungsmassnahmen bei SOB.
•    Problematik Pensionskassen bei den Bahnen.
•    Schulung LEA II SBB P.
•    Signalfälle bei den verschiedenen Unternehmungen.

Stephan Gut bedankt sich bei den Gästen mit einem Präsent und die Versammlung begab sich zum Apero. Im Anschluss liessen noch einige Gäste und Mitglieder den Abend in der Commihalle ausklingen.


Chur, 17. November 2009
K. Rudolf




Nach intensiven und fair geführten Verhandlungen, konnten im 3. Anlauf, am

10. September 2009 im Nachfolgepapier zum Z 303/03 (Arbeitszeitregelung für Fahrpersonal) die letzten Einigungen erzielt werden. Die neue Vereinbarung gilt nun für das ganze unregelmässig, arbeitende Personal.

 

Erfreut darf zur Kenntnis genommen werden, dass das unter der Federführung vom VSLF erarbeitete Grundlagenpapier wesentlich zu diesem Verhandlungsergebnis beigetragen hat. Mit den Sozialpartnern zusammen, konnte ein doch sehenswertes Ergebnis herbeigeführt werden.

 

An der Mitgliederversammlung vom 18. September 2009 in Wattwil, werden die detaillierten Ergebnisse vorgestellt.

 

Wir sind überzeugt, dass die Umsetzung dieser neuen Bestimmungen von einer grossen Mehrheit der betroffenen Mitarbeitenden mitgetragen wird und die unzähligen Diskussionen über Interpretation und Anwendung von AZG und AZGV der Vergangenheit angehören werden.

 

Dieser Abschluss, der vom Personal schon lange angestrebt wurde, bringt klare Anwendungsrichtlinien und soll das teilweise arg strapazierte Verhältnis zur Personaldisposition wieder normalisieren.

 

 

VSLF Nr. 228, 13. September 2009 RB

 


Pünktlich um 14.15 Uhr eröffnete der Sektionspräsident Stephan Gut die Versammlung. Trotz den sehr sommerlichen (Raum)Temperaturen, hatte sich eine stattliche Anzahl Mitglieder eingefunden.

Vom Gesamtverband konnten wir den Präsidenten Hubert Giger, den Leiter Division Cargo Philipp Maurer und den Leiter AZG/GAV Daniel Ruf begrüssen.

Nach einer Vorstellungsrunde des vollzählig versammelten Vorstandes der Sektion Ostschweiz informierte S. Gut über die positive Mitgliederentwicklung des VSLF.

Danach konnten die Mitglieder dem Vorstand fragen stellen, was diese auch rege nutzten.

 

Einige Diskussionspunkte waren:

 

- Pausen: Kritisiert wurden die zum Teil sehr langen Pausen in den Diensten. Lange Arbeitsschicht und wenig generierte Arbeitszeit daraus, stösst bei fast allen Anwesenden sauer auf. Lösungspunkt: Mögliche Einflussnahme der APK und bei neuen BAR-Verhandlungen.

 

- Produktivitätssteigerung: Leider schöpft die SBB immer mehr den gesetzlichen Rahmen aus. 5 Std. auf dem gleichen Fahrzeug sind genug! Jetzt wird wieder diskutiert, ob es 5 Std. und 10 Min. sein sollten. Der VSLF distanziert sich klar davon!

 

- Zeitungen einsammeln: Bei der THURBO AG wird das Lokpersonal zu diesem Thema wie folgt sensibilisiert. Im Sinne eines sauberen Auftritts gegenüber unseren Kunden und wenn die zeitliche Möglichkeit dazu besteht, sollte der Lokführer etwas Ordnung schaffen im Fahrgastraum.

Bei den SBB versuchen sie dieses Problem wieder einmal zu verordnen. Mit diesem Vorgehen ist der VSLF nicht einverstanden und wird gegebenenfalls Massnahmen ergreifen.

 

- SOB: Bei den Löhnen haben wir eine gute Lösung gefunden. Eine saubere Einstufung und nach spätestens 13 Jahren ist jeder Lokführer auf dem Lohnmaximum.

Mit der Arbeitszeit sind wir auf gutem Wege.

Neu wird ein ex. VBZ-Mann interimistisch als Verwaltungsratspräsident eingesetzt, bis der neue Vorsitzender des Verwaltungsrates gewählt ist.

 

- Berufskleider SBB / Garderobe: Die SBB hat zusammen mit der PeKo den gesetzlichen Rahmen abgeklärt. Bei den jungen Lokführern wird die Uniform Pflicht sein. Gesetzlich zulässig, weil im GAV verankert. Hoffnung besteht, dass durch eine qualitative gute und optisch ansprechbare Kleidung, die Akzeptanz beim Lokpersonal steigt.

 

- THURBO: Der ausführliche Sozialpartnersitzungs-Bericht ist auf der Homepage VSLF verfügbar.

 

- SBB Cargo: In den neuen BAR Cargo haben wir bei den Zeitgutschriften für Reservedienste einen Fehler entdeckt.

 

- VISION 2010: Die VISION sollte ganz klar den Regionallokführer verhindern. Bei der Ausbildung macht die SBB jetzt wieder und nicht das erste Mal, was sie wollen und nicht das was abgemacht wurde. Da sich die SBB nicht an dieses Vertragswerk haltet, haben wir kein Interesse mehr, dort weiter mit zu arbeiten. Die VISION wird auf Ende Jahr gekündigt. Mit dem Projekt ToCo wird die SBB wieder einmal das Salärsystem und die Einreihungen überarbeiten.

 

- Die GV der Sektion Ostschweiz findet dieses Jahr am 14. November im Hotel Continental in Zürich statt.

 

Nach der Versammlung konnten wir den Tag noch gemütlich bei einem Apéro ausklingen lassen.

 

 

Chur, 25.05.09

K. Rudolf, Vizepräsident P

 

 




















Die alljährliche Sozialpartnersitzung im Frühling fand mit Herrn Dr. Boos und Frau Moc, sowie den Vertretern der Arbeitnehmerverbänden (sev, transfair, vslf) statt. Der Präsident des VSLF Hubert Giger vertrat den Vorstand VSLF an der Sitzung und nahm zusammen mit dem Verbandsvertreter vor Ort teil. Über folgende Themen wurde von der GL THURBO informiert oder wurden gemeinsam besprochen.

Rückblick 2008

  • Das siebente Geschäftsjahr der THURBO AG schließt mit einem

    kleinen Gewinn von rund Fr 34'100.-. Die Bildung von Rückstellungen für

    die Sanierung der Pensionskasse, im Umfang von 4,7 Mio. Franken,

    belastet die Rechnung und schmälert um das den Gewinn.

  • Kundenumfragen

    im Gebiet des Tarifverbunds OSTWIND und ZVV fallen mit einem leicht

    besseren Wert als im Vorjahr erfreulich aus. Die Kunden sind mit THURBO

    zufrieden.

  • Entgegen der Zielsetzung der Firma sind die Nichtbetriebsunfälle (NBU) etwas zu hoch ausgefallen.

Ausblick

 

  • Auswirkungen der Finanzkrise haben sich seit Februar bemerkbar

    gemacht. Zurzeit kann aber das Budget eingehalten werden. Die Aussicht

    auf das Ergebnis für das laufende Jahr geht auf eine schwarze Null hin.

  • Höhere

    Trassenpreise, bedingt durch die höheren Energiekosten von rund 1,4

    Mio. Franken, können durch die höhere Eingabe der Verkehrsleistungen

    aufgefangen werden.

  • Zwischen den Leistungen von SOB und THURBO

    kommt es zu Konzessionsverschiebungen. Sh - He neu THURBO, Rh - Uz

    sowie Wil - Nl neu SOB.

  • Ab 1. Juni gibt es im Tarifverbund

    OSTWIND ein neues Tarif - Zonensystem, bei welchem THURBO eine der

    betroffenen Personen-Transportunternehmung ist.

  • Der

    Personalbestand beim LP ist ab Juni ausgeglichen. Per Fahrplanwechsel

    rechnen die Zuständigen mit einem voraussichtlichen Überbestand von 10

    Lf, da die Klasse 2-09 zu diesem Zeitpunkt die Probefahrten absolviert

    haben. Eine allenfalls gesteigerte Leistungserbringung kann noch nicht

    mitgerechnet werden.

  • Zurzeit läuft eine Ausschreibung für eine Lf-Klasse mit Ausbildungsbeginn Januar 2010.
  • Für die Erweiterung der S-Bahn SG Ende 2013 ist der Bedarf von weiteren 10 Fahrzeugen RABe AKL vorhanden.

Pensionskasse

  • Der aktuelle Deckungsgrad beträgt ca. 89%
  • In letzter

    Zeit gab es einige WEF (Wohneigentumsförderung) - Bezüger. Diese

    Situation führte zu einer leichten Unruhe unter dem Personal, bezüglich

    der Verfügbarkeit. Gemäß Aussage der zuständigen Person seien genügend

    Mittel vorhanden.

Fonds für vorzeitige Pensionierungen

  • Aufgrund des Lohnverhandlungsergebnisses im Jahr 2007 wurde von

    der Firma Fr. 215'500.- einbezahlt. Nach 6 bewilligten Anträgen beläuft

    sich das derzeitige Guthaben im Fonds auf Fr. 57'100.-

Lohnsystem / Leistungsbewertungen

  • Aufgrund des überarbeiteten Bogens zur Leistungsbewertung

    erwartet der VSLF nach Abschluss der Standortbestimmungsgespräche 2008

    gespannt auf die Zusammenfassung der Bewertungen. Wie weiter mit den

    lohnwirksamen Leistungsbewertungen? Aus Sicht der GL THURBO bleibt es

    so wie es ist, Anpassungs- oder Änderungsvorschläge von den

    Sozialpartnern würden aber gerne entgegengenommen und geprüft.

  • Standart-

    /Erweiterungsstufe gem. Anhang GAV Ziff 1.6 fürs LP: Mit welchen

    praxisorientierten Parametern wird es möglich sein, vom Gehaltsband 4

    ins Gehaltsband 5 zu steigen? Dieser Punkt wird an der nächsten Sitzung

    nochmals traktandiert, die Arbeitnehmervertreter arbeiten gemeinsam ein

    konkretes Modell für den Aufstieg aus.

  • Einstiegslöhne für

    Lf-Anwärter: Beim Kriterium „Familie“ (pro Kind Fr. 100.-) kann es zu

    Ungerechtigkeiten kommen, wenn ein Mitarbeiter erst während der

    Ausbildung oder danach Nachwuchs erhält. Auch dieser Punkt wird durch

    die Arbeitnehmervertreter gemeinsam besprochen und nochmals an der

    nächsten Sitzung traktandiert.

Arbeitszeit / AZG

  • Es herrschen differenzierte Auslegungen der AZGV (822.211) Art.

    11 Ziff 4 betreffend der im Dienstplan gezeichneten ununterbrochenen AZ

    von mehr als 5 h. THURBO werde den Rechtsweg beschreiten um definitiv

    Klarheit zu bekommen, dass Sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen

    einhält, sollte das BAV Ihre anders lautende Interpretationen rechtlich

    fordern. Zurzeit gilt für die Arbeitnehmer die GAV BAR LP Ziff. 2.1.2.

    Der VSLF ist der Auffassung, dass unabhängig der rechtlichen Vorgaben,

    ein Arbeitsblock nur in Ausnahmefällen an die fünf Stunden dauern

    sollte.

  • Von Seiten VSLF kam der Antrag, den Nachtdienst 2

    Zuschlag separat auszuweisen. Diese Zeit könnte dann in Form von ganzen

    Tagen bezogen werden und würden nicht wie jetzt einfach auf dem

    JAZ-Konto gutgeschrieben.

Rangfolge Dienstjahre

 

  • Der VSLF brachte den Vorschlag ein, die geltenden Modalitäten

    bei Übertritten von anderen Bahnen zu THURBO, betreffend Rangfolge, zu

    überarbeiten. Mit dieser Maßnahme könnte in Zukunft verhindert werden,

    dass langjährige Mitarbeiter bei THURBO z. Bsp. bei einem

    Depotstandortwechsel gegenüber langjährigen Kollegen von anderen Bahnen

    benachteiligt werden.

Individuelle Lohnerhöhung der ehemaligen Lf-Klasse 2-08
Aufgrund der Verschiebung der individuellen Lohnerhöhung auf Mitte Jahr, hätten die Lokführer/Innen aus der Klasse 2-08 11/2 Jahre auf ihre erste Erhöhung warten müssen. Diese Klasse kam nicht in den Genuss einer Übergangsregelung, wie alle Anderen, bei denen der Übergang im generellen Anteil von Fr. 125.- enthalten war.
Entgegen anders lautenden Aussagen war es nicht die Intervention einer Gewerkschaft, welche eine Lösung für die Klasse 2-08 auslöste. Gemäss dem Schreiben vom 4. März 2009 von Herrn Boos an die Klasse 2-08, hat sich ein Betroffener aus der ehemaligen Klasse direkt bei THURBO über die Entlöhnungspraxis nach Bestehen der Abschlussprüfung erkundigt. Aufgrund dieses Hinweises überprüfte die zuständige Stelle bei THURBO die Situation und kam zum Schluss, eine einmalige Sonderlösung für diese Klasse vorzusehen. Der VSLF wurde auch über diesen Umstand informiert und hat von THURBO erfahren, dass die zuständige Stelle das Problem bereits in Bearbeitung hat, weshalb sich eine zusätzliche Intervention vorerst nicht aufdrängte.
Der VSLF bedankt sich bei diesem Lokführer, welcher sich für die ganze Klasse eingesetzt hat, sowie der Geschäftsleitung, die unkompliziert und wohlwollend auf den Hinweis ohne Einberufung einer ausserordentlichen Aussprache mit den Sozialpartnern eingegangen ist.

Die Gespräche verliefen in einem kritisch konstruktiven Rahmen. Wir danken allen Beteiligten, die sich für gute Anstellungsbedingungen für uns Lokführer einsetzen.

VSLF, 11. Mai 2009, Hubert Giger / Martin Reist

 







Der Präsident Stephan Gut konnte dieses Jahr einen propenvollen Saal mit Aktiv-Pensionierten- und Gründungsmitgliedern im Hotel Sofitel/Continental begrüssen. Durch unsere hochkarätigen Gäste wurde der Versammlungsablauf umgestellt. Zuerst kam der offizielle Teil, danach die Referate unserer Gäste Herrn E. Boos von der THURBO und Herrn G. Schoch von den SOB.

In fast rekordmässiger Geschwindigkeit, wurden das letztjährige Protokoll und die Jahresberichte der Bereichsleiter genehmigt.

Unser Kassier Christian Schneider erläuterte einzelne Positionen aus dem Kassenbericht, dem danach einstimmig zugestimmt wurde.

Zur Erinnerung an unser verstorbenes Aktivmitglied Thomas Forrer gab es eine Schweigeminute.

Beim Traktandum Mutationen gab es wiederum erfreuliche Zahlen. Die 50 Neueintritte im Jahre 2008 können sich auf jeden Fall sehen lassen.

Bei den Ehrungen konnten folgende langjährige Mitglieder, die pensioniert wurden oder noch werden, ein Präsent entgegen nehmen: Herbert Camenzind, Hans Billwiller, Ernst Fähnrich und Toni Hobi.

Leider verlässt Thomas Waldner den Vorstand Ostschweiz. Nach einem schweren Radunfall kann er seinen Beruf bis auf weiteres nicht mehr ausüben. Stephan Gut bedankt sich herzlich für seinen Einsatz zum Wohle der Sektion Ostschweiz.

Unser bisheriger Leiter SOB wird auch den Vorstand verlassen. Andreas Schaad war massgeblich daran beteiligt, dass der VSLF jetzt Sozialpartner bei der SOB ist. Wir danken ihm für seine Beharrlichkeit in dieser Angelegenheit. Andreas wird in Zukunft mehr auf „Dampf“ setzen und auch innerhalb des VSLF SOB einige Aufgaben erfüllen.

VSLF Präsident Hubert Giger konnte noch offiziell das 1'000 SBB-VSLF Mitglied Silvan Roos ehren.

S. Gut informierte die Versammlung über den vom Vorstand eingereichten Antrag, Migration der Mitglieder Depot Brugg zur Sektion Hauenstein.
Der Antrag wurde eingereicht, weil Brugg geschäftlich näher bei der Sektion Hauenstein liegt. Zudem sind die Anliegen von Brugg identischer mit jenen von Aarau und Olten. Auch ist von Seite SBB die Filiale Mitte zuständig.
Die Lokführer in Brugg wurden über das Vorgehen und die Gründe verständigt und es wurde auch eine E-Mail Adresse brugg@vslf.com für ihre Anliegen eingerichtet.
Nach kurzer Diskussion, auch mit betroffenen Kollegen im Saal, wurde der Antrag angenommen.

Zu den Ersatzwahlen als Leiter Vizepräsident G, stellte sich Philipp Maurer zur Verfügung und wurde auch glanzvoll gewählt.
Bei der Wahl des Leiters SOB, wurde der aufgestellte Kandidat Ruedi Brunner einstimmig gewählt.
Im Anschluss wurde die Liste der Delegierten bereinigt. Diese kommen nur bei Statutenänderungen zum Einsatz und dementsprechend einfach die Rekrutierung.

Bericht THURBO von Martin Reist: Der diesjährige Klassenbesuch war ein grosser Erfolg. Auch in Zukunft werden jedes Jahr etwa 1,5 Klassen ausgebildet.

Die Pensionskasse ist auch bei uns in den Strudel der Börsenbaisse geraten und der Deckungsgrat befindet sich momentan unter 100%.

Gestern waren bei THURBO noch die Lohnverhandlungen: Bis der Verwaltungsrat das Ergebnis genehmigt hat, dürfen wir noch keine Details bekannt geben.
Beim Orange-Urteil wird es eine Abgeltung geben.

Bericht SOB: Daniel Ruf informierte über die GAV Verhandlungen bei der SOB. Neu wird es einen festen Lohn-Aufstieg beim Lokpersonal geben. Für die Sonntagsarbeit wird mehr bezahlt. Beim Nachtdienst und bei der Arbeitszeit wird es auch Änderungen kommen.
Die Lohnverhandlungen laufen momentan.

Bei der Diskussion im Anschluss wurden folgende Themen näher erläutert:
Die VISION 2010 war natürlich wieder ein grosser Renner. Unklar ist immer noch die Problematik mit der Einreihung der Kollegen in die 15. Funktionsstufe. Die Schweizweite Rangliste wurde wie von uns verlangt eingeführt, doch die SBB rechnen mit dem Lokführerbedarf, und diese Rechnung ist für uns nicht nachvollziehbar. (Bedarf und Istbestand differiert bis 20%)

E. Weiss bemängelte das Vorgehen der SBB, wenn ein Lokführer einen Signalfall hat.
Präsident H. Giger bearbeitet diese Thematik schon zusammen mit der PeKo und dem BAV. Es geht natürlich nicht, dass die Firma ZF bei SBB eigene Gesetze kreiert und die Leute dadurch noch mehr unter Druck setzt.

Nach der Kaffeepause konnten wir unsere Gäste Herrn G. Schoch und Herrn E. Boos begrüssen.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung THURBO E. Boos machte den Anfang mit einer Einführung über die THURBO AG.
„Speziell bei uns im Bereich Verkehr ist, dass unser Personal und unsere Fahrzeuge im gleichen Bereich aufgehoben sind. Unsere Aufgabe besteht aus Fahren, also das Personal auf den Zügen. Alles andere wird von uns eingekauft.
Wir beschäftigen 391 Mitarbeiter darunter sind 279 Lokführer.
Mir ist wichtig die Feststellung, dass wir von der öffentlichen Hand leben. Die Mittel  sind begrenzt und werden immer weniger, darum müssen wir auch teilweise in unseren Handlungen Kompromisse eingehen.
Fahrplan 2009: Zusatzbestellungen von Leistungen von 5%. Für uns ist dies ein grosser Fahrplanwechsel. Hauptsächlich werden neue Fahrleistungen verlangt, an Wochenende und in der Nacht. Es wird dadurch immer mehr zur Ausreizung des AZG kommen.
Im Jahre 2009 laufen sämtliche Konzessionen aus, aus heutiger Sicht sind wir auf Kurs und man kann davon ausgehen, dass wir diese auch für die nächsten 10 Jahre erhalten.“
Weiter machte Herrn E. Boos noch eine Aussicht in die Zukunft über Linienzuteilungen, Linienerweiterungen und finanzielle Investitionen.

Der CEO der SOB AG Herrn G. Schoch informierte uns über die zukünftige S-Bahn St. Gallen.
„Situation heute: Die Konzessionen sind nach Verkehr und Infrastruktur getrennt. Wo mehrere Unternehmungen verkehren gibt es Abgeltungen. Dies ist je nach Linie ziemlich kompliziert und sollte in Zukunft vereinfacht werden.
S-Bahn St. Gallen: Alles muss auf die Knoten St. Gallen, Sargans und Zürich abgestimmt werden. Die Fahrzeiten innerhalb dieses Dreiecks betragen dannzumal 60 Min. Einen Halbstundentakt auf allen Linien und im Kerngebiet 15 Min.
Der neue Ringzug um den Säntis verkehrt im Stundentakt. Der Voralpenexpress nur noch ab und bis St. Gallen.
Um dieses Angebot fahren zu können, sind zahlreiche Ausbauten notwendig. Die HGV-Ausbauten sind notwendig, um dies erreichen zu können.
Der Kanton St. Gallen möchte neu nur noch einen Betreiber pro Linie.
Auf 2013 werden neue Fahrzeuge im Betrieb sein, der Fahrkomfort für unsere Reisenden sollte klar im Fordergrund stehen.“

Im Anschluss standen die beiden Referenten der Versammlung noch Rede und Antwort.

 

  • Der Ringzug wird durch die SOB gefahren und könnte als Fernverkehrszugs- Flirt verkehren.
  • Die Linie Sargans/Ziegelbrücke wird in Besitz der SBB bleiben.
  • Bei der Personalplanung stehen wir noch am Anfang, bei SOB ist im Gespräch, einen Depotstandort in Sargans zu errichten, der Rheintalexpress bleibt bei der SBB und aus heutiger Sicht wird es keine wesentlichen Änderungen beim Personal geben.
  • Problematik stete Leistungssteigerung umgesetzt aufs Personal: Beide CEO’s sind der Meinung, dass auch in Zukunft der Faktor Mensch nicht zu kurz kommen darf. Auch müsste das AZG aus dem Jahre 1972 den heutigen Bedürfnissen /Anforderungen angepasst werden.
  • Konkurrenzsituation Billiganbieter: Wir haben uns mit dem Kanton St. Gallen darauf geeinigt, dass 2013 nicht ausgeschrieben wird und mit den bestehenden Partnern SBB/SOB und THURBO zusammengearbeitet wird.
  • Arbeitsaustausch zwischen verschiedenen Unternehmungen: Wo es Sinn macht findet dieser auch statt (SOB/SBB Cargo) und wird weiter je nach Situation gehandhabt.

Stephan Gut bedankt sich herzlich bei den beiden Gastrednern für ihr kommen und schliesst die Versammlung um 17.30 mit dem Hinweis auf die Generalversammlung VSLF am 28. März 2009 im Wallis.

Chur, 17.11.08
K. Rudolf, Vizepräsident P.


Sicherheitsschuhe

Wiederholt sind bei uns Klagen eingegangen über den Umgang mit dem Lokpersonal betreffend Sicherheitsschuhe. Fakt ist, dass uns die Leitung SBB an den Einigungsgesprächen eine Bestandesaufnahme auf Grundlage des ArGV3 Art. 30 bis Ende 2008 versprochen hat und zusammen mit der PeKo ein Konzept erstellt für eine einheitliche und nachhaltige Lösung. Die Umsetzung erfolgt bis Ende 2008. Dann müssen die dem Lokpersonal zur Verfügung stehenden Garderoben den gesetzlichen Grundlagen entsprechen, damit das Obligatorium und damit die Weisung vom April 2008 in Kraft treten darf. Kündigungsandrohungen und Aufforderungen zur Kündigung entsprechen nicht dem Leitfaden des Führungspersonals und müssen nicht akzeptiert werden. Bei Fragen wendet Euch an mich oder Albert Bretscher, er unterstützt unser Anliegen. Aber bitte, auch hier gilt: „C’est le ton qui fait la musique“. Bleibt souverän.

Zusatzverträge bei früh/spät erwünscht

Wir müssen leider feststellen, dass bei Lokführern, die einen früh- oder spät-erwünscht Eintrag im Piper haben, vermehrt ein Zusatzvertrag aufgeschwatzt wird. In diesem Vertrag wird darauf hingewiesen, dass dem Wunsch weiterhin Folge geleistet wird, sofern sich der Lokführer einverstanden erklärt, die volle Verantwortung bei allfälliger Minus-Arbeitszeit Ende Jahr zu übernehmen. Ansonsten werde der Eintrag gestrichen.
Ein solcher Vertrag muss nicht unterschrieben werden, er ist nicht GAV-konform und wir bitten Euch, uns dies zu melden, damit wir rechtliche Schritte einleiten können. Es kann nicht sein, dass eine seit Jahrzehnten gut funktionierende win-win-Situation dermassen fahrlässig zerstört wird, indem man Planungsschwierigkeiten auf den Lokführer abschiebt. Ausserdem trägt das heutige System wesentlich zur Personalzufriedenheit und damit auch der Sicherheit bei. Erwünscht bedeutet: nach Möglichkeit, bitte.  Mit kompetenten und zufriedenen Einteilern lassen sich die meisten Wünsche auch berücksichtigen und die Kulanz und Flexibilität auf beiden Seiten bleibt gewährleistet.

Der VSLF wird bei beiden Angelegenheiten an höchster Stelle intervenieren.

Gut Profil und hebet Eu sorg

Stephan Gut
Sektionspräsident Ostschweiz
81 27 40


Minussaldi >-30Std


Ferien-Einzeltag FE


Nach Dutzenden Anfragen von verunsicherten Lokführern entschieden wir uns zu einer schriftlichen Wegleitung für eine korrekte Handhabung dieser zwei Probleme.

Minussaldi >-30Std.

 

  • Minussaldi bis -30 Std. werden auf das nächste Jahr übertragen (GAV Ziffer 66.1)
  • Minussaldi >-30 Std. verfallen (Annahmeverzug, zu Lasten OP-ZF)

Ausnahmen:

 

  • Ein Ausgleich mit Überzeit
  • Das Verschulden des tiefen Zeitsaldos liegt beim Mitarbeitenden (z.B.: immer Touren mit kurzer Arbeitszeit verlangt).

Individuelle Vereinbarungen können dort geschlossen werden, wenn ein Saldo von >-30  Stunden auf das Verschulden des Mitarbeitenden zurückzuführen ist. In diesen Fällen liegt die Beweislast aber beim Unternehmen.

Ferien-Einzeltag FE
Der Ferieneinzeltag ist auch ein Ferientag und muss selbstverständlich nicht an einem Rasttag bezogen werden; dies widerspräche jeglicher Logik. Bittet bei Bedarf die Einteiler, euch bei mangelnden Ressourcen den Ferieneinzeltag auf das nächste Jahr zu übertragen.


Villi Grüess und gute Fahrt
Stephan Gut
Präsident Sektion Ostschweiz
Tel: 81 27 40


Der Sektionspräsident Stephan Gut begrüsst alle Teilnehmer zur Mitgliederversammlung in Winterthur.
Ganz besonders begrüsst er Daniel Ruf, Philipp Maurer und Hubert Giger aus dem Vorstand VSLF. Die 3 Gäste dürfen ein EURO-taugliches Präsent entgegen nehmen.

RV-Ostschweiz
Der Regionalverkehr wird sich in Zukunft in der Ostschweiz ziemlich verändern. Im November letzten Jahres wurde ein Angebotskonzept 2013 für den Raum St. Gallen, Toggenburg, Walensee und Rheintal vorgestellt. Geplant ist ein massiver Ausbau des Regionalverkehrsangebots. Wie sich die Zusammenarbeit zwischen THURBO, SOB und SBB auf die verschiedenen Personalstandorte und ihre Arbeit auswirken wird, bleibt noch abzuwarten. Für unsere Generalversammlung am 15. November 2008 hat der THURBO CEO Herr E. Boos sein Kommen angekündigt. Wir hoffen dadurch, einige Neuigkeiten in Erfahrung zu bringen.

THURBO AG
Am 25. April 2008 war die Sozialpartner-Sitzung in Kreuzlingen. Infos dazu: Das Jahr 2007 war das bisher finanziell beste Jahr in der Geschichte der THURBO AG. Wir haben einen ausgeglichenen Personalbestand. Die Verträge der temporär angestellten MEV-Leute werden nach der EURO nicht mehr verlängert.
Bei der Pensionskasse beträgt der Deckungsgrat momentan ungefähr 96%. Der Verlust wurde durch die ungünstige Börsenlage verursacht.
Die Standortbestimmung hat vor allem bei jüngeren Mitarbeitern zu Diskussionen geführt. Es konnten verschiedene Parameter, die den Leistungslohn betreffen und immer wieder zu Unmut führen, angepasst werden. Trotzdem muss auch in Zukunft dieses Instrument beobachtet werden, damit Ungerechtigkeiten verhindert werden.
Weiter haben wir einen Modell-Entwurf für die vorzeitige Pensionierung erhalten. Dazu haben wir unsere Anliegen für Verbesserungen eingegeben.
Zudem wurde das Nightliner-Angebot ausgebaut. Vermehrtes Arbeiten während der Nacht kommt auf die Lokführer THURBO zu. Wir diskutieren darüber, wie die Zuschläge dazu aussehen könnten.

SOB
Bei der SOB gab es viele Abgänge beim Lokpersonal. Die Unternehmung hat die Zeichen erkannt und ist bestrebt, gegensteuer zu geben.
Innerhalb der SOB haben sich die VSLF-Kollegen neu organisiert. Gewünscht wäre noch der Einbezug der Region-Süd.
Am 23. Mai werden die Verhandlungspartner nochmals über die VG bei der SOB diskutieren.* Der SEV und der Transfair haben dieses Treffen ausdrücklich verlangt, um die Aufnahme des VSLF in die VG zu besiegeln. Wir erwarten jetzt schon, dass SEV und Transfair ein klares Bekenntnis für den VSLF ablegen.

Referat: Präsident VSLF Hubert Giger
Wir haben beim Personalchef Jordi Einigungsgespräche verlangt, über folgende Themen: BAR, NA Umbuchung, Ferientage 2007, Stellenverteilung 2010, Arbeitsschuhe 3. Verordnung nicht erfüllt, Monatseinteilung nicht verteilt, Zuteilung von 2 Arbeitsorten und die Minusstunden bei der Jahres-Arbeitszeit.
Gestern war ein Treffen wegen SBB Cargo. SBB möchte abklären lassen, wer welche Informationspflicht und zu welchen Zeitpunkt hat.
Die UNIA Mitarbeit bei der SBB: Unsere Gewerkschaftskollegen hatten keine Antwort dazu. Wir sind der Meinung, falls die UNIA Sozialpartner werden will, können wir darüber diskutieren, ansonsten haben sie bei der SBB nichts verloren.
Zu den neuen Richtlinien zum Drogen- und Alkoholtest, werden die SBB noch informieren.
Bei den Zulagen in den Ferien (Orange-Urteil) gibt es erfreuliche News. Die SBB haben ihre Schuld anerkannt. Laut Bundesgerichtsurteil muss die Dauerhaftigkeit und Regelmässigkeit dieser Zulage vorhanden sein. Jetzt geht es noch um die genauen Parameter dazu.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bei der SOB jetzt endlich zum Ziel VG-Partner kommen.

Selbsteinteilung
Auch nach den Infos in den Depots zu der Selbsteinteilung gibt es immer noch viele offene Fragen. Neu wollen sie die Probleme bei den Teilzeitarbeitenden anschauen. Obwohl die Probleme bei den Vollzeitbeschäftigten nicht gelöst sind.
In Lausanne haben die Lokführer eine Abstimmung zur Selbsteinteilung abgelehnt (92%).

LEA2
So wie es aussieht, werden wir noch einige Zeit auf das LEA2 warten müssen. Vielleicht wäre es besser, wenn die SBB neue Bildschirme und Batterien für die alten Geräte beschaffen würden.

Ankündigung des Ausflugs der Sektion Ostschweiz
Der Ausflug der Sektion Ostschweiz wird uns am 5. Juli 2008 in die Tamina-Schlucht bei Bad Ragaz führen. Anmeldung bei Christian Schneider bis 30. Juni, Tel. 051/281 59 56.

Um 16.55 Uhr schliesst Stephan Gut die Versammlung und bedankt sich bei den Teilnehmern für die aktive Teilnahme.
Weitere Diskussionen konnten bei einem feinen Apero geführt werden.

Kay Rudolf



Am 28. August 2007 informierte CLP Markus Hafner seine Lokführer in der Ostschweiz schriftlich über den Ablauf für die Sanierung der negativen Zeitkonten. Die Ausgangslage dürfte bekannt sein: Durch die Einführung der 41 Std.-Woche können viele Lokführer die Jahresarbeitszeit nicht erreichen. Das Thema wurde an einem Teamanlass in der Region aufgenommen und die Führung entschied, griffige Massnahmen zu ergreifen.

In dem Schreiben wird nun der Vorgang erklärt, wie ein Mitarbeiter sein negatives Zeitkonto zu reduzieren hat:
Mittels einer Liste soll der Lokführer seine RE-Tage eingeben. Falls an einem potentiellen RE-Tag keine Arbeit vorhanden ist, wird einem anderen Mitarbeiter mit Zeitkonto über 100 Std. im Plus einen Zwangsrast eingeteilt; wohlverstanden, ohne diesen zu fragen.

Ausserdem wird erwartet, dass der Mitarbeiter im Minus sein ND2- auf das JAZ-Konto übertragen lässt; „zur besseren Übersicht“ (!), wie CLP Hafner schreibt. Das ist arglistig.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die 41 Std.-Woche auf Wunsch der SBB eingeführt wurde und somit der einzelne Lokführer nichts dafür kann, wenn er nach den „alten“ Einteilungen seine Jahres-Arbeitszeit nicht erreicht. Dies musste auch der Abteilung ZF anfangs Jahr bekannt gewesen sein. Weitsichtige Personalentscheide gehören zur Kernkompetenz und damit in die Verantwortung der Personalleitung. Bei deren Fehlen dürfen nicht die Mitarbeiter bestraft werden.

Nach längeren Gesprächen konnten die verantwortlichen Personalleiter davon überzeugt werden, dass vom Einteilen von Zwangsfreitagen abgesehen wird.

Der VSLF befürwortet den Abbau von hohen Zeitkonten, jedoch dürfen wir eine sozialkompetente Umsetzung erwarten.

30.08.07, Sektion Ostschweiz





Todesanzeige
Avis mortuaire
Annuncio mortuario

Der Vorstand der Sektion Ostschweiz hat die traurige Pflicht mitzuteilen,

dass unser geschätzter Kollege und Freund


René Keller


Lokomotivführer SBB

in Zürich

 

 

am 29. Juli 2007

unerwartet verstorben ist


Wir werden René in bester Erinnerung behalten

 



Der Vorstand VSLF Sektion Ost

Zürich, den 31. Juli 2007



http://gallery.mac.com/sgut#100117




Alle Bilder findet ihr auf dem link http://gallery.mac.com/sgut#100117.

 

Es besteht die Möglichkeit, die Bilder in voller Grösse downzuloaden und eure eigenen Bilder auf die Webseite zu stellen (upload).

 

Die Webseite ist passwortgeschützt:

NAME: tamina

KENNWORT: vslf






















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Von: Präsident VSLF <praesident@vslf.com>
Datum: 6. Juli 2007 15:05:13 GMT+02:00
An: Philippe Gauderon <philippe.gauderon@sbb.ch>, daniel.luescher@sbb.ch, Rufener Andreas <andreas.rufener@sbb.ch>, Reichen Daniel <daniel.rd.reichen@sbb.ch>, Sidler Geri <gerhard.sidler@sbb.ch>, Linder Robert <robert.linder@sbb.ch>, Walter Hofstetter <walter.wh.hofstetter@sbb.ch>, andreas.knecht@sbb.ch, Bernard Guillelmont <bernard.guillelmont@sbb.ch>, Albert Bretscher <albert.bretscher@sbb.ch>
Betreff: Fahrt auf Sicht am Zürichfest

Guten Tag

Im Anordnungszirkular 20888 zum Zürichfest 6./7. Juli 2007 wird unter Ziffer 7 angeordnet, dass alle Züge zwischen 22:55 und 2:25 Uhr in Zürich Stadelhofen entlang dem Perron “Fahrt auf Sicht“ zu fahren haben.

1. Im Zirkular 20888 ist bei den Fahrordnungen der Vermerk “gemäss Ziffer 7“ angegeben. Das ist nicht korrekt.

2. Im Lea sind die Züge nach Z 20888 in der Fahrordnung mit dem Vermerk “gemäss Ziffer 7“ ergänzt. Das ist unzulässig.

3. Im Zirkular 22433 mit den Leermaterialzügen ist der Hinweis “Fahrt auf Sicht“ in Zürich Stadelhofen offensichtlich vergessen gegangen.

“Fahrt auf Sicht“ ist dem Lokomotivpersonal in der Fahrordnung gemäss FDV R 300.3 1.2.1 anzuordnen. Alles andere ist für den Lokführer nicht bindend.

Wir stellen fest, dass die SBB nicht in der Lage ist, eine Anordnung fahrdienstlicher Natur nach FDV R 300 vorzuschreiben.

Grundsätzlich:
Betreffend der gewünschten “Fahrt auf Sicht“ in Zürich Stadelhofen gemäss Z 20888 Ziffer 7 nimmt der VSLF wie folgt Stellung:
Wir akzeptiert nicht, dass “Fahrt auf Sicht“ angeordnet wird, um den Lokomotivführer bei einem möglichen Personenunfall infolge grossem Personenandrangs auf dem Bahnsteig in die Verantwortung zu nehmen.
FDV R 300.1 regelt “Fahrt auf Sicht“.
Es ist Aufgabe der EVU und der Infrastruktur die Voraussetzungen zu schaffen, dass ein Zug ungehindert in die Station einfahren kann; der Eisenbahnverkehr wird mit Signalen nach FDV R 300.2 geregelt.

Im Sinne der von der SBB gewünschten Regelung “Sicherheit bleibt im Haus“ geht dieses Schreiben einzig an SBB Adressen.
Der VSLF behält sich vor, die Vorgehensweise der SBB “Fahrt auf Sicht“ an neuralgischen Punkten bei Grossanlässen, ausserhalb der SBB zur Abklärung vorzulegen.

Wir lehnen als Personalvertreter des Lokomotivpersonals im Falle eines Personenunfalls während dem Zürichfest am 6./7. Juli 2007 in Zürich Stadelhofen jede Verantwortung ab.


Mit freundlichen Grüssen

Im Namen des Verband Schweizerischer Lokomotivführer und Anwärter VSLF
Hubert Giger, Präsident VSLF




Schweizerische Bundesbahnen SBB
Herr Bernhart Guillelmon
Betriebsführung
I-BF-EP
Mittelstrasse 43

3000 Bern 65

Zürich, den 31. Juli 2007

Fahrt auf Sicht Zürich Stadelhofen / Zürichfest 2007

Guten Tag Herr Guillelmon

Vielen Dank für Ihre Antwort zum Schreiben des VSFL vom 6. Juli 2007 betreffs Fahrt auf Sicht in Zürich Stadelhofen anlässlich des Zürichfest 2007.

Ihre geschilderten Überlegungen können wir nachvollziehen und begrüssen den Sicherheitsgedanken für die Reisenden.
Die Lösung mit einer vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit (z.B. 20-30 km/h) anstelle von Fahr auf Sicht sehen wir als sehr zwecklässig an und unterstützen wir bei korrekter Anordnung.

Die Positionierung von Mitarbeitern an der Bahnsteigkante hat sich bewährt und begrüsst das Lokpersonal.


Mit freundlichen Grüssen

Hubert Giger
Präsident VSLF



Im Depot Brugg, Dienst 112, ist in Koblenz C0 (Sichtreinigung) eingeteilt.

In einer Mitteilung der CLP von Brugg ist die praktische Handhabung in Koblenz beschrieben.

Wir halten fest, dass aus Sicht des VSLF Reinigungsarbeiten nicht zur Aufgabe des Lokpersonals gehören. Reinigungsarbeiten sind weder im Arbeitsvertrag noch in Weisungen vorgesehen.

Das Lokomotivpersonal reinigt keine Züge und trägt keine Abfallsäcke über die Gleise zu einem Abfallcontainer!

Da in Koblenz kein Personal für die Reinigung der Pendel vorhanden ist, kann es Sinn machen, dass bei genügend eingeteilter Zeit das Lokpersonal eine Kleinstreinigung vornimmt. Dies umfasst höchstens das Einsammeln von Zeitungen und Ablegen derselben auf der Hutablage.

Im Sinne unserer Kundschaft entscheidet jeder Lokführer selber, wir appellieren an den gesunden Menschenverstand.

VSLF, 3. Jan. 2007 HG





Am 22. November 2006 haben sich die THURBO AG und die Gewerkschaften SEV, transfair und VSLF nach zwei Verhandlungsrunden auf einen Lohnabschluss fürs kommende Jahr geeinigt.
Dieser wurde am 5. Dezember 2006 durch den Verwaltungsrat der THURBO AG, mit einem Dank an die Mitarbeitenden für ihren Einsatz, genehmigt und besteht aus folgenden Elementen:

  • 1.0% generelle Lohnerhöhung als Teuerungsausgleich
  • 1.3% individuelle Lohnerhöhung basierend auf dem Ergebnis der Personalbeurteilung und der Matrix gemäss dem GAV-THURBO.
Somit wird die Lohnsumme gesamthaft um 2.3% erhöht. Der THURBO AG ist es ein Bedürfnis, in Bezug auf das Engagement und die Leistungen ihrer Mitarbeitenden ein positives Zeichen zu set-zen. Auf der anderen Seite wirken sich aber zunehmend auch die finanziellen Einschränkungen seitens der Besteller auf die Lohnverhandlungen aus. Unter diesem Aspekt und unter Berücksich-tigung der Entwicklungen innerhalb der Branche darf dieser Abschluss für die Mitarbeitenden si-cher als erfreulich betrachtet werden. Speziell hervorheben möchte die THURBO AG wie auch die Verhandlungsgemeinschaft das konstruktive, sozialpartnerschaftliche Klima während den Lohn-verhandlungen.

Kreuzlingen, 07.12.2006





In Zürich sind die Ferienbänder für das Jahr 2008 nach wie vor nicht aufgelegt.

Gemäss Rückfrage sollen sie ab dem 16. Juli aufliegen.

Grund für die Verzögerung ist die Neuzuteilung der Gruppen aufgrund der Sprachausbildung und der Neuordnung der Spezialgruppen (CIS / TGV).

Mit der noch folgende Ausschreibung beim CIS und der unklaren Sachlage der Kundigkeit TGV hofft die Leitung ZF-Ost, dass die Ferien so liegen, dass die Leitungen doch gefahren werden können.

Hubert Giger, Depotobmann Zürich
 
VSLF, 6. Juli 2007


Kantonale Volksinitative Kanton Zürich
Siehe http://www.halbstuendlich.ch







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Die Sozialpartner der THURBO trafen sich mit Herrn Boos und Herrn Breu in St.Gallen zu einer Aussprache. Themen:

  • Betriebsertrag: Tendenz positiv, begünstigt durch die momentane Zinssituation. Verkehrsertrag leicht im Minus. Aussicht 2007: Offen ist die Kürzung durch den Bund in der Höhe von 30 Mio. und ob die Kantone die Beträge übernehmen.
  • Personalvorsorgestiftung THURBO: Persönliche, definitive Abrechnung soll jeder MitarbeiterIn im Frühjahr 2007 erhalten. Das Reglement liegt im Moment bei den Aufsichtsbehörden zur Genehmigung. Die Performance soll ab 2007 jederzeit aktuell im Intranet abgefragt werden können.
  • Zeitabbau: Sehr positiv verlaufen – voller Erfolg.
  • Einteilungen 2007: Rotationen sind erstellt. Die Entwürfe liegen zu Einsicht auf. Die Wünsche betreffs Standorts konnten alle, bis auf einen, erfüllt werden.
  • Rangfolge: Die Auszubildenden sollen über die Rangfolge und deren Vor- und Nachteile informiert werden. Grundsätzlich soll die momentane Regelung beibehalten werden. Da auch auf den FPW 2006 &quot;fast&quot; alle Wünsche erfüllt werden können.
  • Personalräume: In Weinfelden zeichnet sich eine Lösung ab. In Rorschach und Wil werden Möglichkeiten geprüft.
  • Einstiegslöhne: Die Grundlagen zur Lohnbildung bei der Anstellung liegen nun vor. Damit ist die Lohnbildung transparent und nachvollziehbar. Diese Grundlage wurde erstmals bei der Anstellung der Auszubildenden der Klassen 01/06 und 03/06 angewendet.
  • Anstieg nach Ausbildung: Der Sockelbetrag für die Lohnerhöhung wurde auf Fr. 300.00 erhöht und erstreckt sich bis Fr. 600.00 bei Abschluss mit sehr gut.
  • FVP: Die Verhandlungen im Bereich FVP im VöV sind noch nicht abgeschlossen. Der GL ist es eine grosses Anliegen auch in Zukunft ein sehr attraktives Angebot für die MitarbieterInnen anzubieten. Noch dieses Jahr soll eine Information mit den möglichen Veränderungen an die MA abgegeben werden.

Lohnverhandlungen 2007

Bei den Lohnerhöhungen konnte noch keine Einigung erzielt werden.
Nach Art. 2.2 und 9.3 GAV THURBO konnte man sich noch nicht mit der GL THURBO auf die Gehaltssumme einigen. Diese bildet die Grundlage (Gesamtsumme) zur anteilsmässigen Verteilung der individuellen und generellen Lohnerhöhung.
Dem VSLF ist der Anstieg der Löhne der jungen Kollegen sehr wichtig. Diese würden in den unteren Gehaltsbandbreiten am meisten von den individuellen Lohnerhöhungen (Matrix 1.1.4 GAV - Anhänge) profitieren.
Die Verhandlungen wurden bis am 22. November 2006 ausgesetzt.

VSLF Ostschweiz THURBO
Info 6/2006 31.10.2006
Andrea Denoth















Personenverkehr und Cargo – eine SBB?

Herr Weibel vertritt noch immer die Meinung, dass die SBB EIN Unternehmen sind. Außer den aller untersten Mitarbeitern lebt wohl Niemand in dieser Firma nach diesem Grundsatz; viel eher scheint es, dass die Divisionen gegeneinander arbeiten und so den Gewinn für Alle schmälern (verhindern). Am Beispiel Sargans soll dies hier deutlich gemacht werden.

Im Februar wurde auf höchster Stufe der Divisionen entschieden, dass ab 28.5.06 jede Division (P und G) für ihr Geschäft alleine aufzukommen hat und nur noch im Ausnahmefall für den anderen Anbieter Leistungen erbracht werden sollen. Für die Lokführerstandorte Bern und Sargans bedeuteten dies einschneidende Veränderungen. So sollte in Sargans der Bestand von 39 auf 24 reduziert und auf einen Schlag 1/3 der Lokführer überzählig werden. Den Überzähligen wurden Lokführerstellen in Rapperswil, Ziegelbrücke und Chur in Aussicht gestellt. Gleichzeitig wollte Cargo in Buchs den Bestand an LCN erhöhen. Nach Papier hatte es also für jeden Lokführer eine Stelle, und die Firma hätte auf einen Schlag viele Sorgen gelöst. Die Division Cargo hätte vollausgebildete Lokführer der Kategorie D in der Funktionsstufe 11 (anstelle 14) übernehmen können, und die Division Personenverkehr hätte für die Depots Ziegelbrücke und Rapperswil, wo seit Jahren ein Personalproblem herrscht, Lokführer aus der Region.
 
Die Information an die betroffenen Lokführer erfolgte am 3. März 2006 und schon begann das Chaos. Fragen bezüglich des Standortes Buchs konnten nicht beantwortet werden, da von Cargo keine Führungsperson anwesend war, obwohl dies im Voraus gefordert wurde. Die gemeinsame Stellenausschreibung beinhaltete den zweiten Lapsus: Auf die Stellen bei P konnte man sich bis zum 31.3.06 bewerben, bei Cargo jedoch bis zum 19.3.06 - und wieder herrschte Verwirrung. Nun wurden Gewerkschaften, Peko, CLP und die einzelnen Lokführer aktiv. Besprechungen wurden abgehalten, E-Mails geschrieben, alle möglichen Szenarien durchgespielt und die Swisscom freute sich über die vielen Telefongespräche. Wer wird nun wohin gewählt oder kommt es zu eventuellen Zwangsversetzungen? Wenn ja, nach welchen Kriterien?
 
Am 12. April 2006 wurde die Situation zwischen den Produktionsleitern der Divisionen analysiert und, so glaubten diese, das Problem gelöst zu haben. Daraufhin wurde eine Informationssperre bis zum 21. April 2006 verfügt. Am ominösen 21. April 2006 wurden die Personalvertreter entsprechend informiert und es schien, dass alle Probleme gelöst sind. Mit einer schönen Präsentation wurde gezeigt, wie viele Lokführer in welche Depots wechseln würden und dies ohne Zwang. Leider hatte die Führung im Vorfeld vergessen, mit den betroffenen Lokführern zu sprechen. Wie es so schön heißt: „Die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht.“ Unter den gegebenen Umständen waren die Lokführer für einen Depotwechsel nicht bereit und ...... das Chaos erreichte einen weiteren Höhepunkt.

Wieder wurde telefoniert, besprochen, geschrieben und wertvolle Arbeitszeit verschwendet. Anfangs Mai kam erstmals  eine Führungsdelegation von Cargo nach Sargans. Leider konnte diese den Wunsch nicht erfüllen, die Lokführer in Buchs als LC 14 anzustellen. Also war ab Mitte Mai klar, dass das Depot Buchs nicht auf den 28.5.06 verwirklicht werden konnte und somit eine neue Runde im „wie verärgere ich die Mitarbeiter“ Theater eingeläutet wurde. Anschliessend erhielten 5 Lokführer einen Brief, worin ihnen mitgeteilt wurde, dass sie in Sargans keine Stelle mehr hätten. Als Alternative wurde das so beliebte Depot Ziegelbrücke offeriert, nötigenfalls mittels Zwangsversetzung. Doch Halt, jetzt merkte Cargo, dass doch irgend jemand die Güterzüge von und nach Buchs fahren muss. P und G waren wieder „Gut Freund“ und beschlossen, dass die Leistungen bis im Dezember 2006 durch die Lokführer vom Depot Sargans gefahren werden sollten, d. h. keine Zwangsversetzungen, aber „das Spiel beginnt von vorne“!
 
Leider verlief dieses Geschäft ganz schlecht und die Kommunikation misslang völlig. Am Tag der geplanten Umsetzung am 28.5.06 war nebst  Arbeitszeit auch viel Motivation der Lokführer geopfert worden. Dies wäre mit einer sauberen Planung und einem offenen Gespräch mit den betroffenen Lokführern nicht nötig gewesen. An den vielgepriesenen „Future-Kursen“ wurde zwar gepredigt, dass Win-Win Situationen geschaffen werden müssen und diese dann auch sofort umzusetzen sind.

Leider sind aber gewisse Grundsatzentscheide und persönliche Einstellungen wichtiger als die wirtschaftliche Einsetzung des Personals. Jetzt haben die Herren der Divisionen nochmals Zeit, das Geschäft „Depotstandortbeschneidung Sargans“ sauber abzuwickeln. Vielleicht merken die obersten Herren doch noch, dass es für Alle die beste Lösung wäre, wenn Cargo die Stellen in Buchs mit LC 14, Kategorie D besetzen würde.


Mit freundlichen Grüssen

Die unterzeichnenden Lokführer
des Depots Sargans

Kontaktpersonen bei Fragen:

  • Werder Eugen, Kasten Nr. 30, Depot Sargans (ex-PEKO) eugen.werder(at)sbb.ch / Tel. 051 281 59 63
  • Oder einen Gewerkschaftsvertreter von LPV, transfair, VSLF




Todesanzeige


Am 7. Mai 2006 verstarb unser geschätzter Kollege

Jörg Frei

im Alter von 52 Jahren



Nach langjähriger Tätigkeit bei der SBB war er zuletzt als Einteiler (REMILO) in Zürich tätig

Wir schätzten seine fachlichen Fähigkeiten und seine menschlichen Kompetenzen, welche in der Ostschweiz zu einer Kultur des Geben und Nehmen führte

Danke Libero


Zürich, 14. Mai 2006, VSLF Sektion Ostschweiz


Herr Nordmann erläuterte den Hergang der Projekte Strukturkosten, Fokus, Service & Unterhalt und zeigt die Entwicklungen anhand von Zahlen auf:

  • Binnenverkehr letztes Jahr  -8.0%
  • Internationalen Verkehr    +23.3%
  • Auf der Nord-Süd-Nord Rhein Achse fährt SBB Cargo ca. 30% aller Züge
  • Ab dem 01.01.08 wird Cargo keine Subventionen mehr erhalten
  • Service & Unterhalt ist in etwa 25% zu teuer (Europaweite Überkapazitäten)
  • Service Standorte wie jener im RBL sind sehr gut positioniert da sie unmittelbar am Puls der Abläufe liegen. Diese Standorte sind wohl nicht in Frage gestellt!
Nach der Information konnten die Anwesenden Fragen an Herrn Nordmann richten
  • Werden wir in Zukunft immer weniger in der Lohntüte haben?
    – Wir wollen unsere Probleme nicht mit Lohnkürzungen lösen, Flexibilität, Pausen, Produktivität und Zulagen-Harmonisierung sind jedoch sicher Lösungsansätze
  • Trasse Preise, schlechte Trasse = billigerer Preis?
    – Dies ist ein Heikles Thema wird wohl bei der Bahnreform noch zu Diskussionen Anlass geben
  • Haben wir genügend gekürzt oder kommt die zweite Welle Fokus schon auf uns zu?
    – Unter den heutigen Gesichtspunkten wie Nachtfahrverbot, max. 40 Tonnen auf der Strasse und der LSVA könnten wir so bestehen. Die Aufhebung des Nachtfahrverbotes oder die Erweiterung auf 60 Tonnen währe wohl unweigerlich der Todesstoss für den Einzelwagen Ladungsverkehr. Sollten diese Voraussetzungen bestehen bleiben können wir uns jedoch nichts vormachen; es wird Cargo noch einige male „durchschütteln“!
  • LCN Depot Buchs SG, warum werden vorhandene Vereinbarungen nicht eingehalten und den kurz vor Verhandlung stehenden Berufsbilder vorgegriffen (gefährdet), wurschtelt hier die Region etwa einfach vor sich hin?
    –  Es wird wahrscheinlich eher an der Zentrale als an der Region liegen….. Genaues ist mir nicht bekannt, habe die Unterlagen bezüglich Berufsbilder erst durchgearbeitet. Es sei schon klar, dass es Veränderungen gibt in Bezug auf die Berufsbilder, man muss jedoch in der Übergangsphase Flexibilität zeigen.
Stellungnahme:
  • Die Veranstaltung wurde als solches positiv wahrgenommen
  • Für das Lokpersonal konnten leider keine neuen Infos entnommen werden
  • Flexibilität auf Seiten der Lokomotivführer ist und wurde schon von je her gross geschrieben! Diese von uns verlangte Flexibilität, den Angestammten Beruf nun einfach für 1’000de von Franken weniger auszuüben ist wohl eher ein Scherz! Hier gilt ganz klar: gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Für uns haben die bestehenden Vereinbarungen Gültigkeit! Ein auf das Berufsbild abgestütztes Vorpreschen ist wohl eher der falsche Weg!
  • Wir werden eine Einführung des Depot LCN in Buchs SG unter den gegebenen Umständen nicht akzeptieren und uns mit allen Mitteln zur Wehr setzen!
Philipp Maurer, 16.3.06


(Erfasst anlässlich der Infoveranstaltungen 03.03.2006 in Sargans)

1. Keine Zwangsversetzungen

Freiwillige Verschiebungen sind willkommen. (Win-Win)

2. Leistungen statt Personal verschieben

Diese Forderung muss überprüft werden. In der Information Zugführung Ost 05/2006 unter "Führungsgrundsätze SBB" wird der Priorität des Mitarbeitenden grosses Gewicht beigemessen. Wir dürfen erwarten, dass sich Führungsgrundsätze nicht nur auf Hochglanzprospekte beschränken, sondern auch in die Praxis umgesetzt werden. Das Gegenargument der SBB, dass Leistungsverschiebungen Mehrkosten auslösen, können wir nicht nachvollziehen. Im Sinne der Transparenz in der Sozialpartnerschaft möchten wir Einsicht in die Analyse der Kosten und der Nachhaltigkeit.

3. Bildung von grösserem Reservepool in Sargans

Diese Reserve könnte Ziegelbrücke, Sargans und Chur abdecken.

4. Wechsel zu Cargo (Buchs SG)

Diejenigen Kollegen, die sich als LCN in Buchs bewerben, werden von Cargo in der FS 14 übernommen. Auch eine Anstellung bei Thurbo wäre für einzelne Kollegen eine gute Alternative.
Es gibt einige Kollegen, die sich ernsthaft mit der Bewerbung als LCN in Buchs befassen, weil der eventuelle Weg nach Ziegelbrücke/Rapperswil nicht annehmbar ist. Zudem werden bei Cargo zurzeit die Berufsbilder neu definiert. Es ist sehr fraglich, ob die VTE C-Lokführer in Zukunft die Leistungen in Buchs überhaupt fahren dürfen. Dazu ein Auszug des Forderungskataloges VSLF an Cargo: Die von Cargo in abgezogenen Leistungen werden nach Buchs SG verschoben und durch LCN gefahren. Dies widerspricht der Vereinbahrung im Rahmen der Neueinreihung der LCN aus dem Jahre 2002. Diese legt fest, dass keine massive Erhöhung der LCN Leistungen auf Kosten von LC Leistungen erfolgen dürfen, ohne mit den Sozialpartnern darüber verhandelt zu haben. Zusätzlich greift dieses Vorhaben den Verhandlungen zu den Berufsbildern Cargo vor und unterläuft die Bestimmungen des GAV Cargo.
Die Division P muss eine nachhaltige Zusammenarbeit mit Cargo und Thurbo fördern.

5. Temporäre Versetzungen mit „Rückkehrgarantie“

Jeder Lokführer, der wegen dem Abbau in Sargans heute weggehen muss, hat bei einer allfälligen Wiederausschreibung von Stellen in Sargans und Chur in der bestehenden FS Vorrang. Chur wird in diese Forderung miteinbezogen, weil es sich abzeichnet, dass der Andrang in Chur sehr gross sein wird und nicht alle Kollegen berücksichtigt werden können. Der Vorrang in der bestehenden FS ist wichtig, weil in der nächsten Zeit, wenn überhaupt, sicher keine Stellen in der FS 14 ausgeschrieben werden

6. Abgeltungen nach GAV

Diejenigen Kollegen, die sich "freiwillig" auf die Ausschreibung melden, werden gleich behandelt wie bei einer Zwangsversetzung (Abgeltungen nach GAV). Diese Zusage wurde uns von Walter Hofstetter bestätigt und unterschrieben.

7. Transparente Informationen

CLP informiert transparent über die noch offenen Stellen, damit alle Kollegen wissen, wo es noch offene Stellen hat. Dies wurde bei einem persönlichen Gespräch mit unserem CLP vorerst abgelehnt. Wir erwarten aber, dass Führungsgrundsätze angewandt werden.

VSLF 9.3.06


Nach der Begrüssung und Einleitung durch Andi Hufschmied LLP, wurden wir durch Herrn Flury, Leiter der Cargo Region Ost, über den aktuellen Stand FOKUS informiert:

  • Grundnetz, wie immer Kommuniziert, 323 Punkte
  • Zusätzlich konnten 170 Kundenspezifische Lösungen gefunden werden
  • Die G Touren werden in den Depots Bern und Sargans abgezogen und durch G selber erbracht
  • Neuschaffung eines LCN Depot Buchs (deckt Touren von Sargans)
  • Bis am 10.03.06 steht das Mengengerüst der P-Wochenendtouren, welche künftig durch G RBL gefahren werden sollen

Zum jetzigen Zeitpunkt, ohne Abzug der benötigten MA für die P Touren, vorzeitigen Pensionierungen (Imprimat-wechsel), Aushilfen in Erstfeld und Chiasso und Austritte, sind 21 MA überzählig.

Über die Situation in der Division P sprach CLP Hunkeler.
Er erläuterte, dass in Brugg 21 MA fehlen. P wird 15 LF Cargo schweizweit übernehmen. Gefragt nach der Einreihung wenn ein G LF zu P wechseln würde wurde mit FS 14 beantwortet. Angefragt, wie es sich denn mit der Vision 2010 diesbezüglich verhalte (Neuenstellungen nur in der FS 12), wurde uns mitgeteilt, dass wenn sich LF G nach P bewerben werde in erster Linie die Differenz zwischen der jetzigen Entlöhnung und der FS 12 angeschaut und dann entschieden. Eine allfällige Differenz soll durch G übernommen werden. Dieser Punkt ist noch Gegenstand von Verhandlungen P-G.
Die Instruktionen und Ausbildungen werden durch P übernommen.

Stellungnahme:

  • Bei einer Evaluation beim Wechsel von G / P, die Lohndifferenz als Massgebendes Instrument zu betrachten, ist wohl eher ein scherz!
    1. Es werden die dienstälteren LF’s diskriminiert
    2. Es werden mit den dienstjungen LF’s, das noch vorhandene Potential der UBV tauglichen LF’s nicht berücksichtigt
  • Die Neuschaffung eins LCN Depot in Buchs, verstösst gegen das „Verhandlungsresultat Einreihung LCN SBB Cargo AG“ vom 01.01.2002, welches solche Unterfangen ganz klar in Abrede, mindestens aber Verhandlungen mit der VG vorschreibt! Zudem wird massiv, der im April startenden Verhandlungen über das Berufsbilder Cargo, vorgegriffen.
  • Auf Vorschläge betreffend Teilzeitarbeit (5 MA à 80% = 1 gerettete Stelle / 10 MA à 90% = 1 gerettete Stelle), wurde durch die Regionen Leitung bis heute nicht eingegangen

Für den VSLF

Divisions Leiter G
Philipp Maurer

6.3.06


Teilnehmer SBB: Walter Hofstetter, Albert Bretscher, Hansjürg Vogler, Stefan Kull, Bruno Galatti, Hugo Wingling und Markus Hafner.

Nach der Begrüssung durch CLP Hafner erklärt uns Walter Hofstetter, dass Cargo durch das Projekt Fokus alle G-Leistungen in der Region Ostschweiz selber führt. Dadurch verliert das Depot Sargans rund 15 Stellen. Für die Lokführer bestehen Möglichkeiten für Teilzeit, unbezahlter Urlaub ect. Operating ist auch grundsätzlich offen für andere Varianten.

Albert Bretscher informiert über offene Stellen in Chur (3), Ziegelbrücke (3) und Rapperswil (4). In Rapperswil werden zudem die vor kurzem temporär versetzten Lokführern der Ausbildungsklasse 5412 angefragt, doch wieder in Zürich zu arbeiten, und in Ziegelbrücke versucht man einige Lokführer der Ausbildungsklasse 5413, die im März ihre Probefahrt absolvieren, für Rapperswil zu gewinnen. Damit würde erreicht, dass die Verschiebungen des Depotstandortes für den einzelnen Lokführer so marginal und sozialverträglich wie möglich wären.

Eine zusätzliche Lösung für Leistungen in Buchs, die Cargo mit LCN abdecken will, stehen für die Verantwortlichen der Division P nicht zur Debatte. Zu unsicher ist die Kontinuität der Division Cargo und damit die Sicherheit für planbare Leistungen. Die Lokführer SA und die Verbände werden trotzdem für eine Lösung mit Buchs insistieren, da im Cargo die Definitionen der Lokführer nach VTE in der Projektgruppe „Berufsbilder“ gerade neu ausgehandelt wird, und es fraglich ist, ob der LCN in Zukunft die Leistungen in Buchs überhaupt fahren darf. Wir werden die Entwicklung Cargo im Auge behalten.

In den nächsten Tagen wird CLP Markus Hafner das Gespräch mit dem betroffenen Personal suchen. Offene Stellen wurden bereits ausgeschrieben. In den Standorten CH, ZB und RW haben die Lokführer von Sargans Vorrang. Im April wird Zwischenbilanz gezogen und der Entscheid ist für den 30.04.2006 geplant.
Es wird gehofft, dass sich viele Lokführer freiwillig nach Ziegelbrücke melden (Chur wird kaum ein Problem sein), damit die Ranking-Liste nicht angewendet werden muss.

Folgende Zusage wurde vom Leiter Züge Führen, Walter Hofstetter, schriftlich gemacht: Allen fest gewählten Lokführern vom Depot Sargans, die sich im Zusammenhang mit der betriebsorganisatorischen Reorganisation auf die ausgeschriebenen Stellen melden, werden die Entschädigungen nach GAV vollumfäglich gewährt. Es spielt in diesem Fall keine Rolle, ob sich jemand selber für eine Stelle bewirbt oder zwangsversetzt wird.

Die Verbände werden zudem gemeinsam einen Forderungs-Katalog ausarbeiten, in dem z.B. die aus Sargans verschobenen Lokführer bei zuküftigen Reorganisationen für eine Rückkehr in ihr Heimatdepot absolute Priorität haben müssen.

Wir hoffen natürlich inständig, dass solche Hau-Ruck Übungen dem Personal, und damit dem Betrieb zuliebe, nicht mehr vorkommen.

VSLF Stephan Gut und Kay Rudolf.
3.3.06





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Laut CLP Hafner stehen seit ca. 3 Wochen für das Lokpersonal 2 komplette Schutzausrüstungen im Bahnhof Sargans zur Verfügung. Mittlerweile sollten auch die „Kopfpariser“ eingetroffen sein.
Das Problem mit dem Abhängen soll sich momentan auf einen Dienst beschränken (Rangier in Pause).
Zusätzliche Arbeitszeit gibt es nicht.

Der VSLF fordert das Lokpersonal auf, sich an die Weisung zu halten, falls abgehängt werden muss. Da die Arbeitspläne nicht angepasst wurden, die zusätzliche Arbeitszeit mittels Überzeitzettel einzufordern. Des Weiteren müssen das AZG und die bereichsspezifischen Arbeitszeitregelungen eingehalten werden.
Zu eurem Schutz und eurer Sicherheit:
Abhängen nur mit vollständiger Schutzausrüstung!


Am Freitag 17.02.2006 fand in Bern ein Informationsanlass mit der Leitung ZF Division P und den Sozialpartner/Peko statt.
Das Thema war die Situation der Depot Bern und Sargans im Zusammenhang mit dem Projekt "Fokus" von der Division Cargo. Das Abbauprogramm beim Lokpersonal Cargo hat auch Einfluss auf die "Prime-User" Depots. Ein Abbau von Stellen an den Standorten ist absehbar.

Die GL SBB wird am Montag 20.02.2006 über das weitere Vorgehen entscheiden. Danach werden die Pekos Fläche und alle betroffenen Lokführer persönlich über Massnahmen informiert.
Es wird ebenfalls einen SBB Newsletter zu dem Thema geben.
Wir werden euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

19.2.06 Koko VSLF HG


Gewählt ist: 
Werder Eugen 
Sargans 
Anzahl Stimmen: 
506 
Weiter hat Stimmen erhalten: 
Rudolf Kay 
Chur 
Anzahl Stimmen: 
481 

Wahlbeteiligung in diesem Wahlkreis betrug 42.3%.


24.1.06

Ich gratuliere Eugen zur Wahl und wünsche ihm viel Erfolg und Befriedigung bei seiner Arbeit in der PeKo.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen, welche mich bei der Wahl unterstützt haben, recht herzlich bedanken.

Gruss aus Chur
Kay Rudolf

Vizepräsident P, Sektion Ostschweiz


Nach ersten Abklärungen mit dem zuständigen CLP werden im Depot Sargans ein paar Garderobe-Kästen mit Schutzausrüstung (Handschuhe, Helm und langer Mantel) eingerichtet. Der betreffende Lokführer kann bei Dienstbeginn seine Grösse fassen und mitnehmen. Auch die Reinigung soll geregelt sein.
Bezüglich der erforderlichen zusätzlicher Arbeitszeit sind die Abklärungen noch im Gange.

Kay Rudolf Vizepräsident P, Sektion Ostschweiz
Chur, 24.1.06


Der Vorstand der Sektion Ostschweiz gratuliert der Klasse 5412 zur bestandenen 2. Hauptprüfung HP.

Weiterhin gute fahrt.

16. Januar 2006




Mit dem Fahrplanwechsel am 11.12.05 hat die Division G das Entkuppeln der Triebfahrzeugen bei Güterzügen in Buchs SG, dem Lokpersonal übertragen.

Die Weisung G32538 regelt das Vorgehen:
- Der Halteort wird durch das Rangierpersonal oder durch den Fahrdienstleiter geregelt.
- Die Anhängelast wird mit der Luftbremse gesichert, bei längerem Halt liegt die Verantwortung beim Bahnhof Buchs.
- Beim Entkuppeln ist vom Lokpersonal die volle Schutzausrüstung zu tragen. Bei der Güterverwaltung stehen 2 Kleiderschränke zur Verfügung.

Stellungnahme VSLF:
Generell ist jede Division berechtigt solche Arbeiten dem Lokpersonal zu übertragen.
Eine vollständige Schutzausrüstung muss jedoch fürs Lokpersonal zugänglich und die benötigte Arbeitszeit (bis +50 min.) im Dienstplan berücksichtigt sein.
Beide Punkte sind in Buchs nicht erfüllt!

Der VSLF fordert das Lokpersonal auf, sich an die Weisung zu halten und den Zeitaufwand mittels Überzeitzettel einzufordern. Des Weiteren muss das AZG und die bereichsspezifischen Arbeitszeitregelung berücksichtigt werden.
Entkuppeln nur mit vollständiger Sicherheitsausrüstung.


Kay Rudolf
Vizepräsident P, Sektion Ostschweiz


VSLF Nr. 50, 22. Dez. 2005 Koko HG


Anfangs Jahr wurde ich vom Vorstand der Sektion Ostschweiz angefragt, ob ich das Amt des Sektionspräsidenten von Christian Schneider ad interim übernehmen möchte. Nach anfänglichem Zögern ob der zusätzlichen Belastung eines weiteren Amtes im VSLF sagte ich unter der Bedingung zu, die Sektion reorganisieren zu dürfen. Die Sektionsstrukturen müssen erstens den Problembereichen der SBB (P und G), und zweitens dem Informationslauf des Internetzeitalters gerecht werden. Ein Regionalleiter macht als divisionsübergreifender Ansprechpartner wenig Sinn, der Depotobmann als bekannter Vertreter vor Ort hingegen schon. Das Resultat unserer Überlegungen wird euch an der GV-Ostschweiz vorgestellt, wo ihr die Gelegenheit bekommt, die Sektion aktiv mitzugestalten und eine bestmögliche Basis für die kommenden Stürme zu schaffen.

Bleiben wir beim Wetter: Die vermeintlichen Tiefs in diesem Jahr (Regional-Lokführer P, Berufsbilder Cargo, Zulagen usw.) mit vereinzeltem Schaudern und anhaltenden Krokodilstränen werden 2006 durch handfeste Taifuns abgelöst. Der Sturm „Vision 2010“ zeigte uns einen kleinen Vorgeschmack. Seine Orkanstärke auf dem Meer flachte zwar beim Annähern an die Realität zunehmends ab, aber er formiert sich bereits neu. Unsere kommenden Einteilungen sprechen Bände, wir werden uns warm anziehen müssen.
Mit der Neuaushandlung des GAV 2007 erwartet uns ein weiteres Sturmtief, das durch zusätzliche Winde aus der Region BLS-GAV unterstützt wird. Einige Experten reden bereits von einer kommenden globalen Klimaerkältung (die Optimisten). Die Anderen rechnen mit einer (im besten Falle: Zwischen-) Eiszeit. Verschnupft sind bereits alle Kontrahenten.

Trotz allen Beteuerungen der Bahnunternehmungen ist es mehr als offensichtlich, dass unsere Arbeit nicht mehr geschätzt wird. Natürlich freut man sich, dass trotz Unternehmerfehlern, Mehrarbeit, Produktivitätserhöhungen an der Basis, Kompetenzgerangel beim Kader usw. die Züge pünktlich fahren. Aber müssen wir für diesen schönen Job wirklich auch noch Geld verlangen? Es wird sich sehr bald zeigen, ob die Lokführer die Grösse und die Intelligenz haben, diesen Strömungen im Interesse des öV geschlossen die Stirn zu bieten.
Als Alternative bietet sich der 160-Tisch an, wo lange und erschöpfend über all die Wenns und Abers diskutiert werden darf, währendessen der Tsunami heranrollt.


Zürich, 15.10.05

Stephan Gut


Teilnehmer Leitung: René Schatzmayer, Gerhard Hasler für das Protokoll.
Teilnehmer Sozialpartner: Gottfried Solenthaler, Markus Bürkli, Jakob Jucker, Benno Büchler und Kay Rudolf.

BEGRÜSSUNG:
CLP Schatzmayer verteilt die Traktandenliste und informiert über den Ablauf des heutigen Nachmittags.
Abgabe einer Rangliste aller Depots in der Ostschweiz, Aktennotiz 2010, Infoschreiben; Umzug St.Gallen Depot ins DG.

1. PERSONALBESTÄNDE UND PERSONALVERSCHIEBUNGEN OST:
Insgesamt wechselten dieses Jahr 35 MA zu THURBO.
Seit nunmehr 12 Jahren wurden somit 95 Stellen verschoben und es kann nun von geklärten Verhältnissen gesprochen werden. Die Trennung RV und FV ist nun definitiv vollzogen und es sollte jetzt auch wieder etwas mehr Ruhe einkehren.
DANK DER GROSSEN SOLITARITÄT DES LOKPERSONALS KONNTEN HÄRTEFÄLLE (ZWANGSVERSETZUNGEN) VERMIEDEN WERDEN. VON DER LEITUNG SBB UND DEN SOZIALPARTNERN EIN HERZLICHES DANKESCHÖN FÜR DAS FLEXIBLE VERHALTEN DES LOKPERSONALS.
Bestand Lokpersonal Ostschweiz: SG 30 Soll, 32 Ist; RS 8 Soll 8 Ist; RH 18 Soll 15 Ist. In W, SA und CH ausgeglichen. In SH Unterbestand. Mit den Sprachaufenthaltern im Tessin kann somit ein ausgeglichener Bestand präsentiert werden.

2. UMZÜGE IM OSTEN:
Info zum Bezug der neuen Räumlichkeiten im DG St. Gallen. Um das Platzproblem im DG zu entschärfen (SBB/THURBO gleicher Aufenthaltsraum) laufen Abklärungen für einen zusätzlichen Ruheraum.

3. NEUE WEISUNG REMISIERUNGS- UND INBETRIEBSNAHMEZEITEN:
Die Inbetriebnahme- und Remisierungszeiten werden auf den Fahrplanwechsel teilweise extrem gekürzt. Teilweise bedeutet dies fast, Parkstellung einschalten und auf Wiedersehen! Haltet Euch an die vorgeschriebenen Zeiten und die aufgeführten Arbeiten! Mit Zugsverspätungen muss wohl nun bei der ersten Leistung am Morgen vermehrt gerechnet werden.
Arbeitspläne und Beilage1 genau studieren, es gibt teilweise neue Zeichen.

4. VISION 2010:
Die Kostenreduktion beim Lokpersonal von 20% soll schon fast erreicht sein. Kurze Ausführung zur Aktennotiz vom 23.11.05 von Gerhard Hasler.

5. BU-NBU ZAHLEN UND PRÄVENTION:
Abgabe der neusten Zahlen von Berufs- und Freizeitunfällen in SG. Bei BU Topp, bei NBU etwas über dem Ziel.

6. NEUE ORGANISATIONEN P-OP UND NEUERUNGEN P+O:
Die  Filialen verschwinden und neu gibt es die Führung West, Mitte und Ost. Parallelen zu Kreis 1, 2 und 3 ?? Zudem wird es P+O in der heutigen Form nicht mehr geben. Mehr Infos bis Ende Dezember.

Nächste Sozialpartner-Sitzung am 30. Mai 2006 in Winterthur.

Kay Rudolf, Vizepräsident P Ost.
24.11.2005


Das Jahr hat kaum begonnen, schon wurden wieder diverse Projekte durch die SBB gestartet, weiterverfolgt oder kamen zur Umsetzung.
Die Vision 2010 nahm Gestalt an und die Zulagen wurden überprüft. Das Ziel beider Übungen war es, das Einkommen der Lokführer zu schmälern. Selbstverständlich wurde das Ganze schön verpackt, sodass es nach Aussen den Anschein machte, man ginge nun wirklich auf die LF ein. Die Resultate sind bekannt und werden an der GV noch genauer erläutert.
Ein grosser Einschnitt für das Lokpersonal war die Einführung von PIPER. Alles sollte besser werden. Nachdem die halbe Schweiz schon mit dem System arbeitete, konnte man meinen, das Produkt sei in der Zwischenzeit auf einem annehmbaren Stand. Mitnichten; ein langsames und unübersichtliches System wurde eingeführt.
Die Arbeitszeiten können erst nach ca. einem Monat überprüft werden, die tägliche Arbeitszeit ist nicht ersichtlich. Die tabellarische Form kaum zu entziffern. Der Tagesbefehl wurde trotzdem entfernt, entgegen gesetzlicher Pflichten die Dienste graphisch Darzustellen. Dieser Punkt wird zurzeit mit dem BAV abgeklärt. Die Folge, Bürozeiten wurden eingeführt, damit die Einteiler ihre Arbeit überhaupt noch erledigen können. Alles in allem ein unbefriedigendes System, welches sowohl P&O wie auch dem Lokpersonal Mühe bereitet.

Der Personalbestand ist wie jedes Jahr ausgeglichen, trotzdem sind jeden Tag diverse Touren nicht gedeckt und es wird RE gesucht. Neuster Gag ist die Bitte der CLP, die Ferien im Oktober zu verschieben, dies mit der Anmerkung, dass es Fehler gab bei den Bewilligungen der fünften Ferienwoche. Solche Übungen lassen jede Professionalität vermissen und bringen das Ferienpunkte-System durcheinander.Angefragte LF waren zudem perplex als sie vernahmen, ihr CLP sei genau während dieser Zeit in den Ferien (wo bleibt das gute Vorbild).
Wie dem auch sei, die Instruktionstage waren ja schon auf den Herbst verschoben worden.
Neu ist, dass die Reserve betreffend Änderungen nun mindestens 3 x 24 Stunden im Voraus zu verständigen ist. Somit muss ein Tag früher eingeteilt werden und im Gegenzug werden bei aufgezeichneten Leistungen keine Vorlaufzeit mehr gewährt.
Obwohl schon lange durch den Leiter ZF Schweiz so entschieden, fehlt bis heute jegliche Kommunikation durch den Leiter P&O. Die Vorlaufzeit hingegen wurde gleich gestrichen. Nach dem die Reserve-Einteilungen dieses Jahr nicht mit dem Personal besprochen wurden, ist dies die zweite grosse Missachtung von geltenden Abmachungen durch den Leiter P&O.
Die nächsten einschneidenden Änderungen werden am Fahrplanwechsel erfolgen, da die Planung linienreine Touren vorsieht. Der VSLF wird in Zukunft mehr Unterstützung durch das Lokpersonal benötigen um solche Auswüchse zu vermeiden

Daniel Ruf

Hubert Giger




Euer Vorstand Sektion Ostschweiz

Stephan Gut, Kay Rudolf, Thomas Waldner und Peter Hürlimann.






















Anfangs Jahr wurde ich vom Vorstand der Sektion Ostschweiz angefragt, ob ich das Amt des Sektionspräsidenten von Christian Schneider ad interim übernehmen möchte. Nach anfänglichem Zögern ob der zusätzlichen Belastung eines weiteren Amtes im VSLF sagte ich unter der Bedingung zu, die Sektion reorganisieren zu dürfen. Die Sektionsstrukturen müssen erstens den Problembereichen der SBB (P und G), und zweitens dem Informationslauf des Internetzeitalters gerecht werden. Ein Regionalleiter macht als divisionsübergreifender Ansprechpartner wenig Sinn, der Depotobmann als bekannter Vertreter vor Ort hingegen schon. Das Resultat unserer Überlegungen wird euch an der GV-Ostschweiz vorgestellt, wo ihr die Gelegenheit bekommt, die Sektion aktiv mitzugestalten und eine bestmögliche Basis für die kommenden Stürme zu schaffen.

Bleiben wir beim Wetter: Die vermeintlichen Tiefs in diesem Jahr (Regional-Lokführer P, Berufsbilder Cargo, Zulagen usw.) mit vereinzeltem Schaudern und anhaltenden Krokodilstränen werden 2006 durch handfeste Taifuns abgelöst. Der Sturm „Vision 2010“ zeigte uns einen kleinen Vorgeschmack. Seine Orkanstärke auf dem Meer flachte zwar beim Annähern an die Realität zunehmends ab, aber er formiert sich bereits neu. Unsere kommenden Einteilungen sprechen Bände, wir werden uns warm anziehen müssen.
Mit der Neuaushandlung des GAV 2007 erwartet uns ein weiteres Sturmtief, das durch zusätzliche Winde aus der Region BLS-GAV unterstützt wird. Einige Experten reden bereits von einer kommenden globalen Klimaerkältung (die Optimisten). Die Anderen rechnen mit einer (im besten Falle: Zwischen-) Eiszeit. Verschnupft sind bereits alle Kontrahenten.

Trotz allen Beteuerungen der Bahnunternehmungen ist es mehr als offensichtlich, dass unsere Arbeit nicht mehr geschätzt wird. Natürlich freut man sich, dass trotz Unternehmerfehlern, Mehrarbeit, Produktivitätserhöhungen an der Basis, Kompetenzgerangel beim Kader usw. die Züge pünktlich fahren. Aber müssen wir für diesen schönen Job wirklich auch noch Geld verlangen? Es wird sich sehr bald zeigen, ob die Lokführer die Grösse und die Intelligenz haben, diesen Strömungen im Interesse des öV geschlossen die Stirn zu bieten.
Als Alternative bietet sich der 160-Tisch an, wo lange und erschöpfend über all die Wenns und Abers diskutiert werden darf, währendessen der Tsunami heranrollt.


Zürich, 15.10.05

Stephan Gut


Information der Zugführung
Nr. 17/2005

An das Lokpersonal der Standorte St.Gallen, Rorschach und Romanshorn
Aushang

Standortinfos St. Gallen, Rorschach und Romanshorn

Genau nach Terminplan sind bei THURBO AG die unterschriebenen Verträge der zukünftigen Mitarbeiter am 15.09.2005 für die Lokpersonalstandorte St.Gallen, Romanshorn und Rorschach eingetroffen.

Folgende Mitarbeiter werden unsere Unternehmung am 31.12.2005 verlassen:

Rorschach: Markus Bommeli, Jörg Büsser, Heinz Dierauer, Josef Dietrich, Armando Gradenecker, Josef Grünenfelder, Otmar Güpfert, Georg Knecht, Peter Schlegel und Gottfried Solenthaler (zu THURBO AG), Fritz Frischknecht per 20.09.2005 (Pension).

Romanshorn: Benno Bischof, Oliver Degani, Thomas Grundlehner, Jürg Gubser, Max Hilzinger, Thomas Krapf, Markus Neff, Christoph Ochsner, Marcel Rüfenacht und Roland Rüfenacht (alle zu THURBO AG)

St. Gallen: Erich Fry, Philipp Lutz, Jürg Meile, Franz Risch, Daniel Tobler und Albert Wenzinger (THURBO AG), Roman Fluri (Rapperswil), Albert Noger (Pension) 09.11.2005 mit Zug 1529.

An dieser Stelle danken wir den Mitarbeitern für den jahrelangen Einsatz bei den SBB und für ihre grosse Solidarität und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Durch die vielen Austritte und Abgänge zeichnet sich ein ausgeglichener Personalbestand in der Ostschweiz ab. Auf den Einsatz der Rankingliste und die daraus resultierenden Zwangsversetzungen kann somit verzichtet werden.

Sprachaufenthalt
Für einen Sprachaufenthalt im Tessin haben sich zusätzlich 4 Lokführer beworben. Leider haben wir vom Tessin noch keinen positiven Bericht erhalten.

Versetzung nach Romanshorn
Für den Einsatz ab Fahrplanwechsel in Romanshorn konnten 3 Lokführer aus Rorschach gefunden werden. Weitere 2 Lokführer aus Rorschach könnten noch in Romanshorn beschäftigt werden, falls dies gewünscht wird.

Umzug
Walter Elmer CAP SG und René Schatzmayer CLP SG haben die Büros 277 und 278 bezogen. In absehbarer Zeit werden nun die Räumlichkeiten im ersten Stock renoviert, und anschliessend für das Lokpersonal von SBB und THURBO AG eingerichtet. Wünsche und Ideen werden gerne von Gerhard Hasler entgegengenommen. Garderobenkasten und dergleichen wurden bereits für beide Unternehmungen bestellt.

René Schatzmayer
CLP St.Gallen

22.9.05


CLP St. Gallen
Information der Zugführung

An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LP Standorte Rorschach, Romanshorn und St. Gallen

Stellenausschreibung THURBO AG

Ausgangslage:
Bis am 01. 07. 2005 sind bei der THURBO AG 20 unterschriebene Verträge von Lokführern aus Rorschach und Romanshorn eingetroffen. Somit ergibt sich in der Ostschweiz immer noch ein Überbestand von ca. 10 MAIN auf den Fahrplanwechsel 05/06.

Nach einem Gespräch am 05. 07. 2005 mit Urs Sennhauser, OLF Thurbo betreffend Stellenausschreibung, sind von Thurbo an folgenden Standorten Lokführerstellen ausgeschrieben worden.

  • St. Gallen
  • Romanshorn
  • Wil
  • Weinfelden
  • Schaffhausen
Infolge Mehrleistungen benötigt Thurbo an diesen Standorten einige Lokomotivführer. Übertretende MAIN von den SBB zu Thurbo AG werden zu den bereits bekannten Konditionen, inklusive Zuschuss von Fr. 10´000.- in die PK übernommen. Die Wahlen erfolgen nach Dienstalter ohne Unterschied bezüglich der aktuellen Anstellung bei den SBB oder bei Thurbo AG.

Weiteres Vorgehen betreffend Leistungsverschiebung Thurbo:
  • 1. Ausschreibung der THURBO-Depots St. Gallen, Romanshorn, Wil, Weinfelden und Schaffhausen für alle Lokführer ohne Differenzierung SBB/Thurbo: Termin: 08. 07. 2005 Thurbo
  • 2. Zusätzliches CLP-Info und Bewerbungsformulare im Aushang: Termin: 09. 07. 2005 Thurbo/Schatzmayer
  • 3. Erstellung Rankingliste für eventuelle Versetzungen/Stellenaufhebungen: Termin: 12. 07. 2005 Koch P. Coach
  • 4. Wahlen auf die ausgeschriebenen Stellen der Thurbo AG (gem. DA): Einsendeschluss: 15. 08. 2005 Thurbo
  • 5. Versendung der Verträge von Thurbo AG und Retournierung durch die MAIN: Termin: 31. 08. 2005 Thurbo
  • 6. Für allenfalls überzählige MAIN Stellenaufhebungen und daraus resultierende Versetzungen gemäss Rankingliste bekannt geben: Termin: 31. 08. 2005 Koch Coach/CLP
  • 7. Nach Zuscheidung aller MAIN der betreffenden Depots, Beginn mit Ferieneintrag: Termin: 15. 09. 2005 Schatzmayer
Anhand dieser Ausschreibungen können wir auch den SBB-Lokführern aus St. Gallen eine Möglichkeit für einen allfälligen Wechsel zu Thurbo AG anbieten.

Freundliche Grüsse
René Schatzmayer, CLP St. Gallen





Der VSLF durfte sich am 30.6.05 bei der Klasse 5413 vorstellen. Im Anschluss gab's noch ein Rivella.

Wir danken der Klasse für ihr Interesse und wünschen viel Erfolg bei der Ausbildung und immer gut Profil.

Stephan Gut und Hubert Giger, Lf’s Zürich




Klasse 5413 vor dem Depot G in Zürich. (Der mit Plastiksack gehört nicht zur Klasse!) Foto: Gut


Die Vorbereitungszeiten für aufgezeichnete Reservedienste sind nicht in der NA enthalten und betrugen früher 20 Minuten (Heraussuchen der Züge, studieren der Zirkulare usw).
Im Sinne einer Anpassung einigte man sich auf neu 10 Minuten; zumal im P die meisten aufgezeichneten Dienste aus Blöcken von bestehenden Diensten bestehen und somit im TOM vorgegeben sind.
Seit dem 13. Juni 05 werden diese Zeiten auf Anordnung von W. Rast nicht mehr gewährt.
Der VSLF hat das Geschäft an die PEKO 3 weitergegeben. Sie werden bei Walter Hofstetter vorsprechen und diesen Zustand berichtigen.

Dem Lokführer ist die Arbeitszeit für seine zu erledigenden Arbeiten zu gewähren.

VSLF, 14. Juni 2005 Koko HG


Die aufgezeichneten Dienste werden seit dem Start von PIPER nicht mehr veröffentlicht und der Lokführer muss aufgrund der WebClient Tabelle arbeiten.
Laut Arbeitszeitgesetz Verordnung AZGV muss jede Arbeitsleistung graphisch dargestellt werden. Auch bei der SBB.
Der VSLF hat am 22. Juni 2005 eine Aussprache beim BAV in Bern und wird dieses Thema vortragen.

VSLF,  14. Juni 2005 Koko HG


Oberhöri, 25. Juni / Aktuar Peter Hürlimann

Zürich / Restaurant Palais x-tra

Vom Vorstand sind...
anwesend: St. Gut, T. Waldner, P. Hürlimann, K. Rudolf, H. Giger, D. Ruf, C. Beati
entschuldigt: A. Forrer
abwesend: A. Aemisegger
als Gast da: Ph. Maurer (VSLF Vizepräsident Cargo)

Nachdem sich der Vorstand bereits um 13 Uhr besammelt hat um den Versammlungsablauf zu besprechen, begrüsst Sektionspräsident a.i. Stephan Gut um 14 Uhr die interessierten Mitglieder. Nebst den zahlreich erschienenen Depotobmännern liessen sich M. Jecklin, B. Rüegger, E. Weiss und R. Nater entschuldigen.

Zum ersten Thema, Projekt 2010, informierten uns Daniel Ruf und Stephan Gut, die sich als Verhandlungspartner VSLF für uns Lokführer einsetzen. Der „Letter of Intend“ der SBB sah eine weitere Subdivisionalisierung der P-Lokführer vor, in Regional-Lf, Universal-Lf und Universal+-Lf. Daniel und Stephan setzten sich vom ersten Moment an für eine grundsätzliche Überprüfung der Projekt-Ziele ein und deponierten ihre Bedenken schriftlich beim Leiter Personenverkehr, Ph. Gauderon. Sie erklärten uns die Visionen der SBB und den Standpunkt des VSLF sowie die daraus entstehenden Reibungsflächen und mögliche Lösungsansätze für eine nachhaltige Zufriedenheit und Konkurrenzfähigkeit für beide Parteien.
(Nachtrag: Unsere beiden Vertreter scheinen sich mit ihren Ideen durchgesetzt zu haben; Informationen über den Ausgang der Verhandlungen am 29. Juni 2005 publiziert der VSLF separat)

Kay Rudolf und Hubert Giger haben sich dem Thema Thurbo zugewandt. Sie durchstreiften die Depots und verteilten VSLF-Broschüren. Die Werbung muss intensiviert werden und Vertreter der Sektion Ostschweiz besuchen die Ausbildungsklassen, damit unser Verband vorgestellt wird. Mit mehr Mitgliedern bleiben wir auch bei der GL Thurbo im Gespräch. Bei der SOB könnten wir ebenso Fuss fassen. Nötig wären rund 8% des Lokführerbestandes, um als Sozialpartner mit der GL SOB in Kontakt zu kommen. Es ist ostwärts also einiges im Tun und zu tun. Mit etwas Engagement aus der Basis liesse sich einiges Bewegen.

Philipp Maurer erklärt, dass es bei Cargo in den Grundzügen ähnlich läuft wie bei P2010. Die Berufsbilder sollen überarbeitet und allenfalls angepasst werden. Nach einem internen Aufruf konnten wir 3 Kollegen für die Projektgruppe gewinnen. Bei den Projekten der SBB stellt sich jeweils die Frage, ob wir mitmachen oder nicht? Generell gilt: Ist man dabei, kann das Schlimmste abgewendet werden; fehlt man, machen sie was sie wollen. Wunder dürfen keine erwartet werden und dennoch wundern wir uns über einen Deal, den der SEV hintenherum im Alleingang mit der Cargospitze ausgehandelt hat. Soviel zum sozialpartnerschaftlichen Verhalten.
Aufregung verursachte auch eine in der Presse missverständlich wiedergegebene Meldung von Cargo bezüglich ausländischer Lokführer. Der VSLF sah sich genötigt, ebenfalls eine Pressemeldung der dpa zukommen zu lassen (27. Mai).

Cargo hat in Buchs SG ein Ruhelokal gemietet und möchte das Wechseln der Bettwäsche dem Lokpersonal übertragen. Die aufgewendete Zeit kann mit einem Ueberzeitformular eingefordert werden. Grundsätzlich wäre dies eine Aufgabe von Clean. Thomas Waldner wird mit dieser Angelegenheit bei der Leitung Plattform RBL vorstellig werden, damit die Zeit automatisch vergütet wird. Sehen wir das doch von der lockeren Seite; jede Erweiterung des Anforderungs-Kataloges bringt uns ein Stück näher zur FS 15.

Die IG Loc (LOCPERS) hat sich neu als Verein konstituiert. Stephan und Hubert betonen, dass sie dort nicht Mitglied sind. Die Idee war zwar gut, aber mit der Fülle und Brisanz der heutigen Verhandlungen verliert die LOCPERS, die nicht Verhandlungspartner der SBB sind, ihren Nimbus als politische Kraft.

Der VSLF promotet sich ja als eigentliche Lokpersonalvertretung ohne politischen Hintergrund. Bei uns gehen Lokführer an die Verhandlungen und keine Funktionäre, welche unseren Beruf nur vom „Hörensagen“ kennen.
Die VSLF Strategie lautet, zuerst einmal Arbeit zu leisten und dann die Kollegen bewerben. Es kommt bereits ein schöner Leistungsausweis zusammen und die Arbeit wird fortgesetzt.

Wo drückt der Schuh? Ein Manko in den vergangenen Jahren war sicher die Mitgliederwerbung. Ebenso fehlte es an Informationen, was der Verband alles bewirkt hat bzw. verhindern konnte. Angelo Filisetti hat das Gefühl, dass viele Nichtorganisierte einfach auf einen Zwick warten um beizutreten. Das Ziel lautet: Überzeugen und nicht überreden. Demgegenüber gibt es für Daniel Ruf auch Gründe dem Verband fernzubleiben. Sollte es weder am Geld noch an der Farbe liegen, so dann an der Tatsache, dass auch diese Kollegen in vollem Umfang von Verbesserungen profitieren. Der Verband bräuchte jedoch dieses Geld, selbst wenn sich das Mitglied sonst nicht engagiert.

Die Generalversammlung der Sektion findet am Samstag 12. November 2005 wiederum nachmittags im Hotel Sofitel in Zürich statt.


Teilnehmer: CLP B. Cincera, CLP R. Schatzmayer, PEKO3 M. Bürki, PEKO3 G. Solenthaler, LPV Wyland K. Jucker, LPV Ostschweiz B. Büchler, VSLF K. Rudolf.

Ziele P-OP betreffend Arbeitssicherheit
CLP B. Cincera: Die Verbesserung der Arbeitssicherheit, haben die CLP als Auftrag von den SBB erhalten. Ziel: BU und NBU zu reduzieren. Umgesetzt wird dies am Instruktionstag und mittels Aushang.
CLP R. Schatzmayer: Die Personalräume des Lokpersonal St. Gallen sollen vom Depot in den PB verlegt werden. Gespräche laufen.
In St. Gallen findet eine Herbstaktion über Arbeitssicherheit statt.

Situation Leistungsverschiebung Ostschweiz
CLP R. Schatzmayer: Bis zum 8.6.05 gingen 28 Bewerbungen bei THURBO ein. 24 MA würde THURBO in RS und RH übernehmen. Aus SG waren 7 Bewerbungen, diese werden nun bei allfälligen offenen Stellen, dem THURBO-Personal gleichgestellt.
Das Grossdepot Bodensee ist im Moment kein Thema mehr.

Personalsituation an den LP-Standorten
CLP B. Cincera: Winterthur und Schaffhausen verlieren ca. 5 Touren an THURBO. Was eine Reduktion von etwa 8 MA entspricht.
Einige Stellen könnte die neu geschaffene Betriebswehr auffangen. Infos folgen.

Allgemeine Infos
CLP B. Cincera: PROJEKT FüHRUNG LP: In der Ostschweiz konnten etwa 10 Lokführer im Projekt mitwirken.
VISION 2010: Erste Resultate im Juli.
PIPER: P+O hat grosse Probleme mit dem System. Piper immer aktuell und hat Priorität!
TAGESBEFEHL: Wird vorerst nicht mehr ausgehängt.
VORLAUFZEIT RESERVEDIENST: Wird wieder über die 10 Min. diskutiert.
Wenn die FERIEN in 3 Blöcken bezogen werden, muss beim 3. Ferienblock Sa bez. So gearbeitet und auf dem Feriennachweisformular dies bezeichnet werden.
BETRIEBSVERSAMMLUNG: In W wird’s im Herbst eine geben. Datum offen.
PüNKTLICHKEIT: Im S-Bahnbereich sollte nach Möglichkeit bei der Abfahrzeit die Türen verriegelt und danach nicht mehr geöffnet werden. Verspätungen kumulieren sich im zeitlich engen S-Bahnfahrplan.
TOM: Wenn mit TOM-Ausdruck gearbeitet wird: Aktualisieren bei Änderungen!

Anliegen Sozialpartner/PEKO
- Die vor/vor Tag Regelung sollte vom Büro P+O nicht so stur eingehalten werden.
- In RS ist das Scheibenreinigungsset nicht komplett.
- Nach Umbau Bahnhof Chur, Putzkübel und Standorte überprüfen.
- Am 23.06.05 findet in SG eine Infoveranstaltung mit Herrn Boos von THURBO statt.
- In RS und RH schlechte Stimmung wegen Leistungsverschiebung Ostschweiz.
- Anträge Sozialpartner: Mitteilung erwünscht, wenn ein Antrag erledigt.

Die nächste Sozialpartner-Sitzung findet am 23.11.05 in St. Gallen statt.

Kay Rudolf, Regionalleiter Ostschweiz VSLF.


Die SBB und Thurbo luden am 26. April 2005 in Romanshorn zu einer Mitarbeiterinfo.
Herr Hofstetter begrüsste die je ca. 35 Lf am Vor- und Nachmittag und erklärte die Stellensituation der SBB in der Ostschweiz. Die SBB rechnen in den Depot SG, Rs und Rh mit einem Überbestand von 32 Lokführern.

Anschliessend stellte Herr Dr. Boos die Thurbo AG sowie ihr Streckennetz vor.

Thurbo ist bereit, 22 Lokführer von der SBB in den neu zu schaffenden Depot Rs und Rh zu übernehmen. Die SBB Lokführer aus den Depots Rs und Rh haben bei der Besetzung der neuen Thurbo Depots klar Vorrang. Pro Depot sieht Thurbo 11 Stellen vor. Nach der Bildung der neuen Thurbo Depots stellt Herr Boos ein Zusammenlegen beider Depots in Rh auf Wunsch des Personals in Aussicht. Die SBB Dienstjahre werden bei der Thurbo angerechnet.

Der Lohn wird auch bei Thurbo auf dem SBB Niveau garantiert. Kleine Unterschiede bestehen beim Ortszuschlag und den Kinderzulagen.
Allfällige noch bestehende Lohndifferenzen können mit der Thurbo individuell geregelt werden, mit dem Ziel, beim Übertritt keine Lohneinbusse in kauf nehmen zu müssen.

Die GAV sind weit gehend gleichwertig. Bei Thurbo sind flexible Arbeitszeitregelungen möglich.

Thurbo AG hat ihre Pensionskasse bei der Ascoop, welche sanierungsbedürftig ist. Der Zustand der SBB Pensionskasse ist allgemein hin bekannt und die nötigen Sanierungsmassnahmen sind noch offen.
Die SBB bieten bei einem Übertritt zu Thurbo einen einmaligen Beitrag ins persönliche Pensionskassenkonto von Fr 10'000.- .

Sollte infolge zuwenig Übertrittswilligen bei den SBB Versetzungen notwendig werden, wurde zusammen mit den Sozialpartnern / PEKO eine Punkteliste kreiert, welche Dienstalter, Familienverhältnisse und Arbeitsweg berücksichtigen.

Eine Detachierung der MA an Thurbo, welche kurz vor der Pensionierung stehen, ist möglich mit dem Ziel, dass die MA bei der Pensionskasse SBB verbleiben können.

Ein Übertritt zur Thurbo erfolgt vereinfacht mit einem Formular.


VSLF, 26. April 2005 Koko HG





Am Samstag, dem 5. März 05 trafen wir uns in Sargans beim Stützpunkt des Verein Gonzenbergwerk Sargans.
Zwei pensionierte Lokführer des Depot’s Sargans führen uns durch den Nachmittag im Berg.
Zuerst Helme und Lampen fassen und danach wurde unser Zug bestiegen. Nach Streitigkeiten einigte man sich darauf, ohne Bremsprobe abzufahren; darfür eine ordentliche Brems-auf-Wirkung auszuführen. Die Fahrt führte uns 2 km in den Gonzen zum Hauptbahnhof mit drei Gleisen (A-Gruppe?).
Im Berg war es angenehme 13°C und nach einem äussert interessanten Film begannen wir in zwei Gruppen mit der Führung.

Das ganze Stollensystem hat gut 90 km Länge. Nach den ersten 100 m verloren die Meisten die Orientierung und es war grundsätzlich dunkel wie in einem Kuhbauch. An den Felswänden waren die verschiednen Gesteinsverformungen gut zuerkenne. Eindrücklich war der Schrägstollen, welcher unter die Talsohle führte und heute mit Wasser gefüllt ist.
Nach gut zwei Stunden führte uns ein Stollen zurück zum Hauptbahnhof.
Unsere Führer hatten es insofern nicht schwer, den Weg zu finden, als dass es immer den Schienen nach ging. Nach 40 Jahren SBB kein Problem.
In der ehemaligen Sprengkammer war eine super Beiz eingerichtet und wir gönnten uns ein paar Flaschen Wein vom Rebhang vor dem Bergwerk.
Mit Hilfe der Heiligen Barbara fanden wir den Weg zu Zug und mit Fahrt auf Sicht zurück ans Tageslicht und an die Kälte.

Die Führung ist jeder/jedem zu empfehlen.
Kontakt unter 081/723 12 17

Glück auf!

Hubert Giger, Regionalleiter Zürich und Bergwerkfan

Ein Lokführer vom Depot RBL musste natürlich noch umfallen und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Ein mehrwöchiger Arbeitsaufall ist vorhersehbar (Siehe Foto mit Pflästerli)!

 


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