Arbeiten der Zugvorbereitung im Arbeitsablauf Zugführung bei SBB P in Zürich

Seit Dezember 2014 erledigen Triebfahrzeugführer VTE Kat. A40 der Abteilung Zugbereitstellung (ZBS) Arbeiten auf Streckenfahrzeugen nach Prozessen, für welche sie nicht vollumfänglich ausgebildet sind. Das Personal von P-OP-ZF ist nicht informiert, dass diese zum Teil sicherheitsrelevanten Arbeiten zusätzlich auszuführen sind. Dass somit bestimmte Arbeiten keinem Personal zugeteilt sind, stellt eine Lücke im Prozessablauf dar.

 

Mit Schreiben vom 9. Dezember 2016 hat der VSLF beim Bundesamt für Verkehr (BAV) diesen Sachverhalt schriftlich bemängelt und gefordert, dass für alle Arbeiten bei der Zugvorbereitung vollumfänglich ausgebildetes und geprüftes Personal eingeteilt wird oder andernfalls sämtliche zusätzlichen Arbeiten dem entsprechenden Personal detailliert einzuteilen sind. Die SBB erhielt das Schreiben ebenfalls.

 

Bis heute erreichte uns neben einer Empfangsbestätigung des BAV keine Mitteilung.

 

Durch unser Vorgehen mit der Mitteilung und detaillierten Beschreibung der Problematik an alle Verantwortlichen sind wir in der Lage, bei Vorkommnissen das Lokpersonal zu schützen.

 

Die SBB hat immer betont, dass die volle Ausbildung für die Zugbereitstellung sowie die Inbetriebnahme das ZBS-Personal in Zürich bis im Herbst 2017 erhalten wird.

 

VSLF Nr. 526, 27. Februar 2017 HG